Auf dem Friedhof Appenzell wurden zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren Grabmäler beschädigt. Die Polizei ermittelt, doch eine Überwachung des Friedhofs wird nicht geplant.
Grabmale auf Appenzell er Friedhof zum dritten Mal innert fünf Jahren beschädigt – Kameraüberwachung dennoch keine Option
Vor zwei Jahren, im September 2022, wurden insgesamt 13 Grabmäler von Vandalen heimgesucht. Die dazugehörigen metallenen Jesusfiguren wurden entwendet oder beschädigt zurückgelassen. Mit abgeschlagenen Köpfen oder Armen. Bei anderen Grabmälern wurden Kreuze abgebrochen. Der Friedhof Appenzell wird derzeit nicht videoüberwacht. Dies soll wenn es nach Pfarrer Lukas Hidber geht auch so bleiben. Eine Kamera würde seiner Meinung nach nichts bringen. Er bezweifelt, dass die Kamera Nachts brauchbares Material aufzeichnen würde. Zudem: «Wenn jemand so etwas Verwerfliches tut würde ihn wohl auch eine Kamera nicht abschrecken. Die Täter würden sich dann einfach vermummen.
Die Grabmäler waren nicht das Einzige, was in der Nacht auf Sonntag zerstört wurde. Auch die Scheiben beim Eingang zum Gymnasium St. Antonius wurden beschädigt. Die Möglichkeit, dass es sich um dieselbe Täterschaft handelt, besteht laut Koster: «Jedoch herrscht keine Sicherheit zu dieser Annahme. Wir müssen in alle Richtungen ermitteln.»
Vandalismus Friedhof Appenzell Überwachung Polizei
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