Wer einen Hund anschaffen möchte, soll wohlüberlegt handeln und das Tier vor dem Kauf kennenlernen. Mit einer neuen Kampagne wollen der Bund und der Schweizer Tierschutz spontanen Hundekäufen via Internet entgegenwirken. Sie warnen vor dubiosen Anbietern.
«Du bestellst. Dein Hund bezahlt». Mit diesem Slogan starten der Bund und der Tierschutz ihre Kampagne gegen illegalen Hundehandel im Internet.«Du bestellst, dein Hund bezahlt»: Mit einer neuen Kampagne raten Bund und Tierschutz, sich den Kauf eines Hundes gut zu überlegen und das Tier nicht unbesehen online zu bestellen. In Arbeit sind aber auch Gesetzesanpassungen, um den illegalen Hundehandel zu stoppen.
Zu früh vom Muttertier getrennt Per Mausklick gekaufte und bezahlte Hunde stammten häufig aus dem Ausland, und manche gelangten gar illegal ins Land. Im Ausland werde zuweilen unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet und Welpen viel zu früh vom Muttertier getrennt, sagte Reist. Oft seien solche Hunde krank, schlecht sozialisiert, menschenscheu oder gar aggressiv.
Julika Fitzi-Ratghen vom Schweizer Tierschutz warnte vor professionell aufgemachten Internetseiten und vor Kontaktaufnahmen von Anbietern auf Such-Inserate. «Auch wenn von liebevoller Hobbyzucht gesprochen wird, ist das kein Garant für Seriosität», sagte sie. Ebenso wenig garantiere der Preis eine seriöse Zucht.
Genaue Zahlen zu unseriösen Angeboten gibt es mangels Meldepflicht nicht. «Hunde-Import ist nicht generell schlecht, und nicht jeder Import ist kriminell», betonte Reist. Ein dubioses Angebot lasse sich daran erkennen, dass online bestellt und Geld überwiesen werden müsse, ohne das Tier und seine Umgebung kennengelernt zu haben.
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