Eine neue Studie der Alzheimer-Forscherin Hannah Scheiblich legt nahe, dass das Immunsystem eine entscheidende Rolle bei der Prävention des Todes von Nervenzellen spielt. Diese Erkenntnisse könnten wichtige neue Behandlungsmöglichkeiten für Alzheimer eröffnen.
Alzheimer -Forscherin Hannah Scheiblich hat einen Mechanismus entdeckt, mit dem das Immunsystem die Nervenzellen vor dem Tod bewahrt. Sie stellt damit bisherige Annahmen zu den giftigen Eiweissablagerungen im Hirn infrage. Scheiblich erklärte, dass die Nervenzellen kein festgelegtes Ablaufdatum haben und durch das Immunsystem vor dem Tod geschützt werden können. Bisher wurde angenommen, dass die giftigen Eiweissablagerungen, die bei Alzheimer auftreten, zum Tod der Nervenzellen beitragen.
Die neue Entdeckung könnte zu neuen Behandlungsstrategien für Alzheimer führen. Scheiblich betont, dass ihre Forschung noch in einem frühen Stadium befinde, aber die Ergebnisse seien vielversprechend.Die Forschungsergebnisse wurden in einem Fachjournal veröffentlicht und werden jetzt von der wissenschaftlichen Gemeinschaft diskutiert. Scheiblich hofft, dass ihre Arbeit dazu beitragen wird, unser Verständnis von Alzheimer zu verbessern und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Sie betont, dass es wichtig sei, weiterzuforschen, um die Ursachen des Alzheimer-Krankheitsbildes besser zu verstehen und effektive Behandlungen zu finden.In einer anderen Studie untersuchte Scheiblich die Rolle von Immunzellen beim Schutz der Nervenzellen vor Schäden. Die Ergebnisse zeigten, dass bestimmte Immunzellen in der Lage sind, die Nervenzellen vor dem Tod zu schützen, indem sie giftige Eiweißablagerungen aus dem Gehirn entfernen. Scheiblich erklärt, dass die Immunzellen eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit des Gehirns spielen und dass es wichtig sei, diese Zellen zu schützen
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