Bis zu 130 Stellen könnten beim Arboner Autozulieferer Mubea verloren gehen. An den Verhandlungen um den Sozialplan nimmt auch die Gewerkschaft Unia teil.
Massenentlassung in Arbon: Gewerkschaft Unia an Verhandlungen beteiligt – Regionalleiterin sieht gute Basis
Trotz des angekündigten Stellenabbaus habe auch das Management der Mubea in Arbon ein Interesse daran, möglichst Mitarbeitende zu halten, sagt Unia-Regionalleiterin Anke Gähme. Man wolle für einen allfälligen Aufschwung gerüstet sein.Letzte Woche begann ein Konsultationsverfahren bei der Arboner Mubea. Wegen der ausbleibenden Bestellungen von der Autoindustrie will die Unternehmensleitung 100 bis 130 der 280 Stellen abbauen.
Die Situation werde nun gemeinsam analysiert, sagt Unia-Regionalleiterin Anke Gähme. Die Gewerkschaft und die Personalkommission seien auch in die Verhandlungen um den Sozialplan involviert. Als Grundlage diene der Sozialplan, der bereits bei der Schliessung des Standorts in Oberriet zur Anwendung gekommen sei. «Das ist eine gute Basis», sagt Gähme.
Gähme befürchtet deshalb, dass die aktuelle Krise ein weiteres Kapitel einer schleichenden Deindustrialisierung in der Ostschweiz darstelle. In den letzten zehn Jahren sei es in der Ostschweizer Industrie zu einem massiven Abbau gekommen, sagt sie. «Das will aber die Politik nicht richtig wahrhaben, weil der Abbau immer nur scheibenweise vonstatten geht.
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