Die Luzerner Jungsozialisten und das Komitee „Theater-Neubau Nein“ kritisieren das geplante neue Luzerner Theater und lehnen es ab.
Am 9. Februar entscheiden die Luzernerinnen und Luzerner über den Projektierungskredit für das geplante neue Luzerner Theater. Gegen das Projekt stellt sich nun die Luzerner Juso : Sie hat an ihrer Mitgliederversammlung am Wochenende die Nein-Parole gefasst. Zwar sei unumstritten, dass die Stadt ein neues Theater benötigt. Die Juso bemängelt jedoch die verfehlte Grundsatzdiskussion um die Institution Theater und deren Bedeutung für eine lokale Kunst- und Kultur landschaft.
Die Jungpartei kritisiert etwa den im Betriebskonzept vorgesehenen Anstieg des Eigenfinanzierungsgrades von 19 auf 31 Prozent. Die gesetzten Ziele seien zu ambitioniert, fragwürdig und kritisierbar. Zudem gehe öffentlicher Raum verloren und das Projekt sei auch bezüglich Barrierefreiheit und Zugänglichkeit fragwürdig. Nicht überzeugt von den Plänen für eine neues Theater ist auch das Komitee „Theater-Neubau Nein“, das städtebauliche, ökologische und wirtschaftliche Aspekte des Projekts infrage stellt. Der Bau sei zu wuchtig und aufgebläht, die Kosten zu hoch und es fehle ein Konzept, mit dem Theater gelockt werden sollen. Auf einem Flyer des Komitees, der in den kommenden Tagen in alle Luzerner Haushalte verteilt wird, äussern verschiedene Persönlichkeiten Kritik am Projekt. Aufgeführt sind etwa der frühere kantonale Denkmalpfleger André Meyer, der ehemalige städtische Denkmalpfleger Ueli Habegger und Architekturhistoriker Stanislaus von Moos
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