SP und Grüne wollen per Postulat verbindliche Zusagen vom Stadtrat, denkbar wäre eine Nutzungskommission wie beim KKL. Damit auch Vereine auftreten dürfen.
Auch Luzerner Vereine sollen das neue Theater nutzen: Linke fordern verbindliche Zusagen vom Stadtrat
Kein Monopol fürs «offizielle» Luzerner Theater: Im Neubau sollen auch externe Veranstalter ihren festen Platz haben, fordern SP und Grüne.Am 9. Februar wird in der Stadt Luzern über den Projektierungskredit für ein neues Theater abgestimmt. Das Projekt sieht vor, das alte Theater zu sanieren und mit einem Neubau zu erweitern.
Doch was bedeutet das konkret? Bereits in der Parlamentsdebatte im November kritisierte die SP, das Konzept eines «offenen Hauses» sei viel zu schwammig formuliert. Nun haben die Fraktionen von SP/Juso und Grüne/Junge Grüne ein Postulat eingereicht.
Gemäss SP/Grünen wäre auch eine Nutzungsrechtskommission denkbar, die sicherstellt, dass im Theater möglichst vielfältige Nutzungen stattfinden können. «Die Kommission könnte als Brückenbauerin agieren, indem sie aktiv auf mögliche Veranstaltende zugeht», sagt Patricia Lang.
Trotz aller Kritik stellen SP/Grüne das neue Theater nicht infrage. «Wir stehen voll und ganz hinter dem Projekt», betont Lang. Der Projektierungskredit von 13,8 Millionen Franken war Ende November im Stadtparlament ohne eine einzige Gegenstimme bewilligt worden. Sofern auch das Volk am 9. Februar Ja sagt, kann ein baureifes Projekt ausgearbeitet werden. Über den eigentlichen Baukredit muss dann ein weiteres Mal abgestimmt werden.
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