Erstmals legt die SBB die Zahlen offen. Pro Nacht heisst es für bis zu 20 Passagiere: sitzen statt liegen.
Worum geht es? Seit mindestens einem Jahr fehlen in den Nachtzügen von SBB und ÖBB jede Nacht Schlaf- oder Liegeplätze. Betroffene Passagiere werden kurzfristig auf einen Sitzplatz «downgegradet» und müssen die ganze Nacht sitzen statt schlafen. Eine SBB-Kundin aus Zürich reiste über Ostern mit dem «Nightjet» nach Berlin. Auf der Rückfahrt waren ihre gebuchten Liegeplätze nicht vorhanden.
Wie viele Passagiere sind konkret betroffen? Nun ist klar: Von Januar bis März 2024 waren bis zu 50 Personen pro Nacht von Downgrades in Nachtzügen betroffen. Seit April sind es bis zu 20 Personen pro Nacht. Das entspreche zwei Prozent der Reisenden in den Nachtzügen aus der Schweiz ins Ausland und umgekehrt, sagt die SBB im SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».
Was fordert Pro Bahn? Die Fahrgast-Organisation Pro Bahn Schweiz kritisiert, dass SBB und ÖBB punkto Kommunikation und Umgang mit den ausgefallenen Wagen viel früher Massnahmen hätten ergreifen können. Sie fordern eine rasche Behebung des Problems.
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