Trotz drohender Steuererhöhungen und Sparzwängen lassen sich Baselbieter Gemeinden ihren traditionellen Neujahres-Umtrunk nicht nehmen. Der Anlass ist beliebt, kostet wenig und soll die Bevölkerung zusammenbringen.
Trotz Finanznot: Zu Jahresbeginn laden viele Gemeinderäte die Bevölkerung zum gemeinsamen Umtrunk ein. Weggespart wird diese Tradition nicht, dafür ist sie zu beliebt und kostet zu wenig., obwohl es einen Antrag auf Rückweisung gegeben hatte. Danach bedankte sich Gemeindepräsident Christian Caderas– und er fügte scherzhaft hinzu: «Ich freue mich, Sie jetzt doch noch zum Neujahresapéro einladen zu dürfen.
Wie in Birsfelden war es auch in Allschwil nie ein Thema, den Umtrunk wegzusparen. Dort heisst er «Dreikönigs-Apéro» und wird von rund 300 Personen besucht. «Zwar macht auch Kleinvieh Mist», sagt Gemeindepräsident Franz Vogt zu einer möglichen Einsparung. «Aber wir sind eine sehr heterogene Gemeinde. Deshalb sind wir immer froh um Anlässe, die in die ganze Gemeinde ausstrahlen.» Es sei deshalb falsch, den Apéro zu streichen.
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