Baselbieter Gemeinden lehnen Energiestadt-Label ab

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Baselbieter Gemeinden lehnen Energiestadt-Label ab
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Einige Baselbieter Gemeinden entscheiden sich zunehmend gegen die Teilnahme am Energiestadt-Programm. Statt auf Labels zu setzen, fokussieren sie sich auf nachhaltige und grünere Praktiken.

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieIn den Städten hat man begriffen, dass es endlos viele Label s braucht, um zu zeigen, dass man moralisch korrekt vorgeht – in Baselland nicht.

Kurz vor Neujahr brüstet sich Zürich mit etwas ganz Neuartigem: Wie die NZZ am Freitag berichtet, fordern SP und Grüne im Stadtparlament, dass man zur ersten Menschenrechtsstadt der Schweiz wird – nachdem sich die Stadt bereits Trägerin des Etiketts «Energiestadt Gold», «Grünstadt» (ebenfalls in Gold) und «earth check certified» (erst in Silber) nennen darf. Als Baselbieter Bürger reibt man sich da verwundert – ja: neidisch auch – die Augen. In der Limmatstadt hat man tatsächlich verstanden, dass es endlos viele Labels braucht, um der Welt zu zeigen, dass man moralisch richtig handelt – also wirklich korrekt, sodass weder Medien noch Politik etwas beanstanden können respektive dürfen. In Baselland setzt man dagegen immer weniger auf das progressive Marketing. Speziell, wenn es darum geht, nachhaltig – hip und grün – zu sein. Nur so kann man jedenfalls das frivole Handeln einiger Baselbieter Gemeinden verstehen, das in den letzten Tagen aufgepoppt ist. Die Gemeindeversammlung in Ettingen hat kürzlich beispielsweise beschlossen, sich vom Titel der Energiestadt zu trennen, einem Verein, der sein Label an schweizweit 643 Gemeinden verliehen hat (16 im Baselbiet), um ihnen das Wissen rund um Energiefragen – Energieeffizienz und Klimaneutralität – anzubieten, was die teilnehmenden Ortschaften beinahe automatisch ins richtige Licht rückt. Eine grosse Kunst! Allerdings pfeifen immer mehr Baselbieter Gemeinden auf das Etikett. Neben Ettingen bereits seit längerem auch Bottmingen, Lausen, Itingen sowie Oberwil. Und Anfang Dezember liess auch der Gemeinderat in Aesch verlauten, dass man den Titel absetzen woll

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