Bankaufseher aufgepasst: Unbedarfte Aktionäre sind zu ignorieren!

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Die Aktionäre von Julius Bär und UBS müssen zurückstecken, wenn die Finma und das EFD den Banken höhere Eigenkapitalzuschläge aufbrummen.

Viele Aktionäre verschliessen sich unangenehmen Wahrheiten und hören lieber, was ihnen gefällt. So sind Enttäuschungen wie jüngst bei Julius Bär und UBS vorprogrammiert. Zum Problem werden dumme Anleger aber erst, wenn ihre Reaktionen ernst genommen werden.Informiert zu bleiben, ist eine Bürgerpflicht. Wer sie vernachlässigt, muss damit rechnen, von politischen Entscheidungen negativ überrascht zu werden.

Die traurige Wahrheit lässt sich allein in dieser Woche an zwei prominenten Beispielen aus der Finanzbranche erkennen. Am Montag schockte Julius Bär ihre Aktionäre mit der Information, die Schweizer Finanzmarktaufsicht führe ein Enforcementverfahren gegen die Bank. Der Kurs der Julius-Bär-Aktien korrigierte binnen eines Tages um fast 15 Prozent.

Trotzdem wurden die Investoren vom Bekanntwerden des Verfahrens heftig überrascht. Das ist umso bedenklicher, als die relevanten Fakten zu den misslungenen Kreditgeschäften seit November 2023 öffentlich bekannt sind. Damals, als die missratenen Benko-Kredite publik wurden, stürzten die Julius-Bär-Aktien um mehr als 20 Prozent ab. Nur 14 Monate später bewegten sie sich schon wieder nahe am Allzeithoch.

Der Kurs der UBS-Aktien fiel um mehr als 7 Prozent, obschon jedermann seit der Credit-Suisse-Übernahme ahnen konnte – und seit April 2024 sicher wissen musste –, dass die UBS mit Eigenkapitalzuschlägen rechnen muss, welche die Gewinnausschüttungsfähigkeit der Bank einschränken können. Trotzdem haben sich auch die UBS-Aktien in den vergangenen 12 Monaten um fast einen Drittel verteuert – nur um seit Dienstag wieder fast 10 Prozent abzustürzen.

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