Zwei Unia-Mitarbeiter sollen Bauarbeiter gehindert haben, ihren Arbeitsplatz zu betreten. Und sie sollen in die Baustelle beim Kantonsspital eingedrungen sein – Protestierende richteten dort Schäden an.
Unia legte grösste Aargauer Baustelle beim Kantonsspital lahm – nun standen zwei Gewerkschafter vor Gericht
Der als Zeuge vorgeladene Bauführer berichtet am Dienstag dem Gericht, er habe an jenem Tag in seinem Büro gearbeitet, als er von einem Mitarbeiter angerufen wurde. «Er hat mir erklärt, dass er beim Parkplatz sei und von der Unia nicht zur Baustelle gelassen werde.» Diese Baustelle, damals die grösste im Aargau, war durch Drehkreuze mit Gesichtserkennung gesichert. Laut Anklageschrift soll sich einer der Gewerkschafter einem Arbeiter in den Weg gestellt haben.
Eine weitere Auskunftsperson, ein Mitarbeiter einer geschädigten Bauunternehmung, berichtet ähnliches. Diverse Leute seien am Arbeiten gehindert worden, später sei das Nottor aufgebrochen worden. «Auf er Baustelle wurden Eckenstützen gelöst und umgekippt, wir mussten das ganze Projekt auf weitere Schäden untersuchen.»Die beiden Beschuldigten, beide 38 Jahre alt, bestreiten, dass sie jemanden vom Arbeiten abgehalten hätten.
Protesttage der Unia und der Bauarbeitenden sowie Maurer wegen schlechter Arbeitsbedingungen. Symbolisch wurde die grösste Baustelle im Kanton beim Kantonsspital Aarau KSA für den Protest ausgewählt.Die beiden Verteidiger verlangen jeweils Freispruch. Einerseits sei es nicht strafbar, sich jemandem kurzzeitig in den Weg zu stellen.
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