Sergio Ermotti, CEO der UBS, präsentierte das erste Jahresergebnis nach der vollständigen Übernahme der Credit Suisse und zeigte sich zuversichtlich, dass die UBS in jeder Situation erfolgreich sein wird. Er bekräftigte die strategische Ausrichtung der Bank und ihre globale Diversifizierung. In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF sprach Ermotti über die Auswirkungen der veränderten politischen Landschaft in den USA, die Debatte um das UNO-Klimaabkommen und die Regulierung der Finanzbranche.
UBS CEO Sergio Ermotti hat das erste Jahresergebnis nach der vollständigen Übernahme der Credit Suisse präsentiert und zeigte sich zufrieden. In einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF sprach Ermotti über die Auswirkungen der veränderten politischen Landschaft in den USA, wie die UBS auf die amerikanische Zölle reagieren wird und warum das Unternehmen im großen Stil Aktien zurückkauft.
Ermotti betonte die strategische Ausrichtung der UBS, die seit 160 Jahren existiert und auf ein starkes, diversifiziertes Geschäftsmodell für die Kunden und globale Diversifizierung basiert. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die UBS in jedem Szenario erfolgreich sein wird. \Ermotti reagierte auf die Debatte um das UNO-Klimaabkommen, aus dem viele amerikanische Banken bereits ausgetreten sind. Er erklärte, dass die UBS weiterhin die Klimaziele verfolgen und in der Übergangsphase der Kunden Begleiten will. Die UBS stehe zwischen zwei extremen Positionen in dieser Debatte und sei zufrieden, dass beide Extreme unzufrieden sind. Ermotti betonte, dass es unrealistisch sei, von jedem Land und jeder Region der Welt gleichzeitig das Netto-Null-Ziel zu erreichen und erwartete eine vernunftige Lösung von der Gruppe GFANZ, die es allen Beteiligten ermöglichen soll, teilzunehmen. \Die Diskussionen über die Too-big-to-fail-Thematik konzentrierten sich auf das Eigenkapital. Ermotti äußerte sich kritisch gegenüber strengeren Regulierungen und verwies auf die bereits bestehende starke Regulierung in der Schweiz, die es der UBS ermöglichte, die Credit Suisse zu retten. Er argumentierte, dass die Credit Suisse aufgrund eines schlechten Geschäftsmodells und zu vielen Zugeständnissen von den Regulatoren untergegangen sei. Ermotti favorisierte gezielte Anpassungen, möglicherweise auf Kapitalebene, aber betonte die Wichtigkeit der Qualität des Kapitals. Er warnte davor, dass höhere Kapitalanforderungen nicht nur UBS und Aktionäre, sondern auch Haushalte und Unternehmen schädigen würden.
UBS Credit Suisse Sergio Ermotti Aktienrückkauf Regulierung Klimaabkommen Amerikanische Zölle
Switzerland Neuesten Nachrichten, Switzerland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
UBS-Chef Ermotti lehnt stärkere Kapitalanforderungen abSergio Ermotti, der Chef der UBS, hat sich erneut gegen schärfere Kapitalanforderungen für Großbanken ausgesprochen. Er argumentiert, dass die bestehenden Anforderungen ausreichend seien und die Rettung der Credit Suisse durch die UBS die Stärke der Schweizer Regulierung beweise. Ermotti betont die Bedeutung der Kapitalqualität und die Notwendigkeit, den Schweizer Finanzplatz wettbewerbsfähig zu halten. Er kritisiert vorschnelle Forderungen nach höheren Eigenkapitalvorgaben, insbesondere für ausländische Beteiligungen.
Weiterlesen »
UBS-Chef Ermotti wirbt für Schweizer Regulierung und kritisiert höhere KapitalanforderungenSergio Ermotti, der Chef der UBS, äußerte sich an einer Bankenkonferenz in Zürich gegen schärfere Kapitalanforderungen und betonte die Stärke der Schweizer Bankenregulierung. Er kritisierte die Diskussion um eine Erhöhung der Kapitalanforderungen für Schweizer Stammhäuser systemrelevanter Banken auf bis zu 100 Prozent Eigenkapital für ausländische Beteiligungen und betonte, dass die Schweiz einen starken Finanzplatz haben wolle.
Weiterlesen »
UBS-Chef rechnet in USA nicht mit starker DeregulierungUBS-Chef Sergio Ermotti sieht keine starke Deregulierung für Grossbanken in den USA voraus.
Weiterlesen »
Sergio Ermotti: „Höhere Kapitalanforderungen für UBS sind unnötig“Der UBS-CEO Sergio Ermotti wirft höhere Kapitalvorschriften für die Bank in Frage und argumentiert, dass sie die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten. Ermotti kritisiert die geplante Liquiditätssicherung und betont die Wichtigkeit der Swissness der UBS.
Weiterlesen »
Ermotti: «Zuallererst müssen wir die aktuelle Übernahme verdauen und umsetzen»Die UBS will kurzfristig mit weiteren Zukäufen zuwarten, bis die Integration der Credit Suisse abgeschlossen ist.
Weiterlesen »
UBS verdoppelt Gewinn im Jahr 2024, UBS-Aktie sinkt trotz überdurchschnittlicher LeistungenDie UBS hat im Jahr 2024 einen Rekordgewinn erzielt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Trotz der positiven Ergebnisse sank die UBS-Aktie am Dienstag nach Bekanntgabe der Zahlen. Die Bank kündigte höhere Ausschüttungen an und plant Aktienrückkäufe.
Weiterlesen »