Tübachs Jahresrechnung 2024 weist trotz einer Verbesserung der Einnahmen ein Defizit von 1,21 Millionen Franken auf. Der Gemeinderat beantragt den Ausgleich durch die Ausgleichsreserve und schlägt einen gleichbleibenden Steuerfuss von 79 Prozent vor. Es wird betont, dass der Griff ins Eigenkapital der letzte Fall sein soll und der Gemeinderat alle Bereiche hinterfragen und stärker auf die Kosten achten will.
Tübach 's Jahresrechnung 2024 zeigt ein Defizit von 1,21 Millionen Franken. Trotz einer Verbesserung der Einnahmen um 154'100 Franken gegenüber dem Budget, ist das operatives Ergebnis negativ. Die Gründe für das Defizit liegen unter anderem im Steuerabschluss, wo im Bereich juristische Personen fast 100'000 Franken fehlen und budgetierte Nachzahlungen bei natürlichen Personen von 150'000 Franken nicht eingetreten sind.
Die Ausgaben, insbesondere für die Schule, haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Der Schulbetrieb kostete 4,27 Millionen Franken, 48'758 Franken mehr als budgetiert. Weitere Ausgaben treiber sind die Pflegefinanzierung, die von 150'000 auf 330'000 Franken gestiegen ist. Der Gemeinderat beantragt den Ausgleich der Rechnung 2024 durch einen Bezug von 1,21 Millionen Franken aus der Ausgleichsreserve. Für die Bürgerversammlung am 26. März wird ein gleichbleibender Steuerfuss von 79 Prozent vorgeschlagen. Auch das Budget für das laufende Jahr sieht einen Aufwandüberschuss von 1,27 Millionen Franken vor. Der Gemeinderat strebt an, Ausgaben zu minimieren und zukünftige Defizite zu vermeiden. Um das Defizit zu finanzieren, wurde in der Vergangenheit das Eigenkapital genutzt. Dies soll aber der letzte Fall sein. Der Gemeinderat plant, alle Bereiche zu hinterfragen und stärker auf die Kosten zu achten. Langfristig wird mit einer anhaltenden Entwicklung bei den Ausgaben gerechnet. Sollte der erhoffte Ausreisser, beispielsweise durch nicht budgetierte Kapitalgewinnsteuern, ausbleiben, ist eine Steuererhöhung für das kommende Jahr wahrscheinlich. Bürgermeister Michael Götte geht davon aus, dass es sich nicht um 2, sondern um 10 Prozent des Steuerfusses handeln würde. Tübach gehört nach wie vor zu den finanzstärksten Gemeinden des Kantons und der Bürgermeister betont, dass es „noch“ ein Jammern auf hohem Niveau sei.
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