Bundesanwalt Stefan Blättler sieht eine steigende Terrorgefahr in der Schweiz. Die Zahl der Terrorverfahren hat sich seit 2022 verdoppelt. Blättler warnt vor Verhältnissen wie in schwedischen Vororten, wo Bandenkriege zum Alltag gehören.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieDie Zahl der Fälle habe sich seit 2022 verdoppelt, sagt Stefan Blättler. Und man müsse mit noch mehr terroristischen Aktivitäten in der Schweiz rechnen.
Das ist schwierig zu sagen. Die Einschätzung des Nachrichtendienstes zeigt allerdings, dass die Gefahr auch in der Schweiz real ist. Der Anschlag in Magdeburg unterstreicht aufs Neue, dass wir wachsam sein müssen.Zu einzelnen Verfahren darf ich nichts sagen. Nur generell: Es geht um Terrorpropaganda im Internet, um Geld, das aus der Schweiz heraus an terroristische Organisationen fliesst, und es geht um Personen, die in den Jihad reisen.
Ich weise darauf hin, dass es eng wird. Es braucht ganz besonders Bundeskriminalpolizisten. Denn wenn es zu wenig gibt, sind auch wir bei der Bundesanwaltschaft blockiert. Ich hoffe es. Damit Sie sehen, wo wir stehen, mache ich einen Vergleich: In den Kantonen gibt es auf einen Staatsanwalt etwa sieben Polizisten, beim Bund sind es nicht einmal zwei pro Staatsanwalt.
Das machen wir bereits fallweise. Aber letztlich fehlen die Leute dann anderswo. Wollen Sie, dass wir etwa bei den Ermittlungen in der Wirtschaftskriminalität Abstriche machen müssen? Die von ihnen genannten Organisationen gehören zur italienischen Mafia. Ich habe nicht gesagt, dass sie betroffen ist. Organisierte Kriminalität gibt es auch in sehr vielen anderen Regionen, dem Balkan, in Russland, in Afrika, eigentlich fast überall auf der Welt. Wie gesagt: Wir sprechen von Einzelfällen. Aktiv sind wir durchaus, und die Bekämpfung von kriminellen Organisationen bleibt eine strategische Priorität.
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