Michael Lauber, der ehemalige Bundesanwalt, übernimmt die Position als Kommunikationschef der Christkatholischen Kirche der Schweiz und soll der Landeskirche zu einem professionelleren öffentlichen Auftritt verhelfen.
Michael Lauber , der ehemalige Bundesanwalt , übernimmt eine neue Rolle als Kommunikation schef der Christkatholischen Kirche. Diese Entscheidung wurde vom Synodalrat der kleinsten Landeskirche der Schweiz Ende November getroffen, jedoch erst kürzlich öffentlich bekannt gegeben, wie SRF berichtet. Lauber trat sein Amt demnach am 1. Dezember an. Der 59-jährige Jurist ist in einem christkatholischen Pfarrhaus aufgewachsen, da sein Vater als Pfarrer tätig war.
Bereits im Sommer wurde Lauber in den Synodalrat gewählt. Mit seiner Erfahrung und seiner neuen Aufgabe soll er der Landeskirche offenbar zu einem professionelleren öffentlichen Auftritt verhelfen. Die Christkatholische Kirche der Schweiz wird im Jahr 2026 ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Lauber war bis Mitte 2020 Bundesanwalt. Er legte sein Amt im Zuge der sogenannten Fifa-Affäre unter grossem öffentlichen Druck nieder. Dabei ging es um informelle Treffen, die in den Jahren 2015, 2016 und 2017 zwischen Lauber und Fifa-Präsident Gianni Infantino stattgefunden hatten. Ermittelt wurde wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses, Amtsmissbrauchs und Begünstigung beziehungsweise Anstiftung hierzu. Die Ermittlungen dazu wurden inzwischen eingestellt
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