Die Räumung des Armee-Munitionslagers bei Mitholz im Berner Oberland verzögert sich. Der Bund braucht mehr Zeit für zusätzliche Untersuchungen. Betroffene Bewohnerinnen und Bewohner können bis zu einem Jahr länger in ihren Häusern bleiben.
Bevor das verschüttete Munitionslager der Armee in Mitholz geräumt wird, führen Spezialisten umfangreiche Untersuchungen zur Schadstoffbelastung durch. Unter anderem deshalb startet das Plangenehmigungsverfahren ein Jahr später, also erst 2026.
Die neuen Bauparzellen in der Gemeinde Kandergrund müssten auch noch erschlossen werden. Der Bund wiederum brauche etwas mehr Zeit, um die umfangreichen Projektunterlagen für das Genehmigungsverfahren aufzubereiten. Die laufenden und geplanten weiteren Untersuchungen würden helfen, die Belastungsherde einzugrenzen und das Gefahrenpotenzial verlässlicher einzuschätzen, betonte Goetschi.
Räumung dauert bis 2040Das VBS geht davon aus, dass in den eingestürzten Anlageteilen und im Schuttkegel heute noch 3500 Bruttotonnen Munition mit einigen Hundert Tonnen Sprengstoff liegen.
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