Kuhn Group: Sinkende Nachfrage und rückläufiger Umsatz im Geschäftsjahr 2024

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Kuhn Group: Sinkende Nachfrage und rückläufiger Umsatz im Geschäftsjahr 2024
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Die Kuhn Group, ein weltweit tätiger Landtechnikhersteller, hat im Geschäftsjahr 2024 unter sinkender Nachfrage und rückläufigen Umsätzen gelitten. Der schwache Auftragsbestand und die zurückhaltende Haltung der Händler führten zu einem Rückgang des Auftragseingangs um 13,8% und des Nettoumsatzes um 18,5% im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Mutterkonzern Bucher Industries meldet einen Rückgang der Nachfrage und des Nettoumsatzes.

Kuhn Group , Saverne (F). Anbaupflug. Der Anbauvolldrehpflug Multi-Master 180T zvg Die geringe Investitionsbereitschaft der Landwirte hat im Geschäftsjahr 2024 auch beim weltweit tätigen Landtechnik hersteller Kuhn Group ihre Spuren hinterlassen. Viele Landmaschinenhändler hätten unter ihren hohen Lagerbeständen gelitten und seien deshalb zurückhaltend mit Vorbestellungen gewesen, teilte der Schweizer Mutterkonzern Bucher Industries Ende Januar mit.

In der Folge sei die Nachfrage auf Händlerseite deutlich zurückgegangen. 30 Prozent weniger Aufträge Entsprechend sank der Auftragseingang der Kuhn Group gegenüber dem Vorjahreswert um 155 Mio. Franken oder 13,8% auf einen Gesamtwert von 966 Mio. Franken. Deutlich schlechter sah es mit dem Auftragsbestand aus. Dieser war mit 464 Mio. Franken um 206 Mio. Franken beziehungsweise 30,8% kleiner als 2023. Der Nettoumsatz des Landmaschinenherstellers belief sich im Berichtsjahr auf 1,159 Mrd. Franken. Im Vergleich zu 2023 war das ein Minus von 263 Mio. Franken oder 18,5%. Das Konzernmanagement geht davon aus, dass die Betriebsgewinnmarge deutlich kleiner ausfallen wird als im Vorjahr. Abstriche auch beim Mutterkonzern Der Mutterkonzern Bucher Industries, der neben Kuhn noch vier weitere Divisionen aufweist, berichtet für das Geschäftsjahr 2024 von einer erwartungsgemäss sinkenden Nachfrage bei den angebotenen Produkten und Dienstleistungen. Beim Nettoumsatz verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang um 419 Mio. Franken oder 11,7% auf 3,156 Mrd. Franken. Bucher Industries erwartet für das Berichtsjahr eine Betriebsgewinnmarge in Höhe von rund 9%. Entsprechend dürfte das Konzernergebnis unter dem hohen Vorjahreswert liegen. Für 2025 rechnet der Konzern mit einem stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis und einer Betriebsgewinnmarge auf Vorjahresniveau, ohne den angekündigten Verkauf eines nicht-betriebsnotwendigen Grundstücks

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