Tiefengeothermie hat im Baselland ein hohes Potenzial. Das zeigt eine vom Kanton in Auftrag gegebene Studie. Die Baselbieter Politik ist geeint wie selten und will die erneuerbare Energiequelle im Eiltempo weiter erkunden.
Wenn es in die grossen Tiefen geht, bleibt die Skepsis bei der Geothermie gross. Dies zeigt das Geothermie-Projekt im Kanton Jura, an welchem die Elektra Baselland und die Industriellen Werke Basel beteiligt sind. Nach jahrelangem Widerstand der Bevölkerung und Demonstrationen konnte die Betreiberfirma erst dieses Jahr in der Haute-Sorne mit den Bohrungen starten.
Das Baselbiet eigne sich dank seiner natürlichen Bruchzonen im Untergrund besonders gut für Geothermie, schreiben die Autoren der Studie. «Viele Bruchzonen entstanden bei der Bildung des Oberrheingrabens und der Jurafaltung und verfügen über eine erhöhte hydraulische Durchlässigkeit.» Besonders geeignet für Bohrungen sind gemäss Studie der dicht besiedelte Speckgürtel rund um Basel und die Region Sissach.
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