Er brachte preussischen Drill in die Schweizer Armee: Vor 100 Jahren starb einer der umstrittensten Schweizer Generäle

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Am 31. Januar 1925 starb Ulrich Wille, der während des Ersten Weltkriegs General der Schweizer Armee war. Schon damals schieden sich an ihm die Geister.

Er brachte preussischen Drill in die Schweizer Armee: Vor 100 Jahren starb einer der umstrittensten Schweizer Generäle

Wille gab jedoch nicht auf: Er besuchte Sprecher in dessen Berner Privatwohnung. Und brachte ihn am frühen Abend dazu, auf den Generalstitel zu verzichten, um stattdessen Generalstabschef der Armee zu werden. LautSprecher lenkte ein, erklärte vor der Bundesversammlung seinen Verzicht auf die Generalswürde – und das Parlament wählte am Abend nach ganztägiger Debatte den 66-jährigen Ulrich Wille.

Der von ihm propagierte «neue Geist», der Offiziersautorität und Soldatendisziplin nach dem Motto «Drill ist Erziehungsmittel» beinhaltete, gefiel aber nicht allen. 1896 entliess der Bundesrat Wille als Waffenchef. Doch mit einflussreichen Helfern gelang ihm ein Comeback: zunächst als Divisionär und Korpskommandant sowie als Professor für Militärwissenschaften an der ETH Zürich, dann als Weltkriegsgeneral der vom Krieg verschonten Schweiz.

So stand im Bundesratsprotokoll vom 30. November 1917: «Herr Bundespräsident Schulthess beantragt, angesichts des Todes von Oberstkorpskommandant Audéoud die wegen des Gesundheitszustands von Herrn General Wille beabsichtigten Schritte für das Weitere auf sich beruhen zu lassen. Der Bundesrat folgt dem gestellten Antrag.»

Nach einem Ultimatum brachen die Streikführer ums Oltener Aktionskomitee diesen nach wenigen Tagen allerdings wieder ab. Der General sah sich bestätigt. Militärhistoriker Jaun schrieb 2024: «Für die Linke war Wille nun endgültig der ‹Bad guy›, der den Generalstreik niedergeschlagen hatte.»

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