Chemikalien im Essen: Viele Pestizide nicht genügend erforscht

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Die Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel sei ungenügend und verfälscht, so ein Experte. Bei 90 Prozent sind gemäss einer Studie Krebs- und Schwangerschaftsrisiken nicht geklärt.

Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieDie Zulassung neuer Pflanzenschutzmittel sei ungenügend und verfälscht, so ein Experte. Bei 90 Prozent sind gemäss einer Studie Krebs- und Schwangerschaftsrisiken nicht geklärt.Experte Jürg Zarn kritisiert unzureichende toxikologische Methoden bei Pestizidbewertung.

Ein wichtiger Schritt bei der Zulassung sind dabei Tests an Ratten und Mäusen, die den Einfluss auf die Gesundheit klären sollen. Diese toxikologische Überprüfung sei aber nicht geeignet, mögliche Krebs- und Fortpflanzungsrisiken beim Menschen zweifelsfrei aufzudecken, kritisiert Jürg Zarn, Leiter des Fachbereichs Toxikologie Pflanzenschutzmittel beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen .

Jürg Zarn war langjähriges Mitglied der Fachgruppe JMPR und ist Hauptautor der brisanten Studie. «Auch die Schweiz ist direkt von der zweifelhaften Praxis betroffen», sagt er. Dies, weil die EU diese Praxis auch anwendet und die Schweiz deren Zulassungen von Pestizidwirkstoffen übernimmt. Zarn arbeitet seit drei Jahrzehnten in der toxikologischen Bewertung von Pflanzenschutzmitteln.

Ein Experte für die Aussagekraft von Tierversuchen ist Hanno Würbel. «Ich finde diese Art der Verwendung historischer Kontrollen bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln höchst fragwürdig», sagt der Professor für Tierschutz an der Vetsuisse-Fakultät Bern, der nicht an der Studie beteiligt war. «Sie führt mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einer unter Umständen massiven Unterschätzung toxischer Effekte.

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