CDU-Chef Merz kämpft gegen die AfD und riskiert, konservative Wähler zu verlieren. Merkels Einfluss schwindet, während ein neuer Kurs die Union prägt. Mehr Risiken als Chancen?
Die Union unterliegt einem fatalen Irrtum. Sie glaubt, denjenigen, die konservative, «rechte», Politik und einen Politik wechsel wollen, vorschreiben zu können, dass sie ausschliesslich Union wählen müssen, um das Gewünschte zu bekommen, weil Mehrheiten mit der AfD von CDU /CSU ausgeschlossen werden.
Und zweitens: Abstrakt sind solche Absagen von scheinriesenhafter Mutigkeit. Eng wird es für die Union, wenn der AfD-Ausschluss zu konkreter linker Politik führt. Zu Tempolimit, autoritären Klimaschutz-Ansagen, Inflation, Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit. Dann wird das Desaster auf die mutwillige politische Lieferblockade der Union zurückfallen.
Und noch etwas steht dem konservativen Rollback von Merz und Co. bei der Etablierung ihrer Macht im Weg: sie selbst. Mit dem rabiaten Ausschluss von AfD-Kooperationen jeglicher Art zeigen sie einen limitierten und an Vorbedingungen geknüpften Machtwillen. Das ist in der Arena der ersten politischen Liga zu wenig.
Liebe Mitforisten, schreibt euren MdBs & MdLs von der"c"DU/SU, was & wie sie von Merkels Dolchstoß & Klüngelei einer GRÜNschwarzen ReGIERung halten & wo sie stehen?->Merz & Bärbock schunkeln & trinken zusammen!4. Februar 2025 um 11:58 Uhr
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