Für Martin Pfister ist Bern unbekanntes Terrain. Bundeshaus-Insider erzählen, worauf es ankommt. Und wie der Neugewählte vermeidet, dass die Verwaltung ihn führt statt umgekehrt.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieSchattenminister, eine geheime Chatgruppe und die gefährlichsten Fallen: Was Neo-Bundesrat Pfister wissen muss
Hier verraten Insider aus dem Umfeld heutiger und früherer Bundesräte ihre geheimen – und nicht so geheimen – Tipps.Der Knigge für Bundesräte heisst «Aide-Mémoire». Die 33 Seiten sollten neue Bundesrätinnen und Bundesräte tatsächlich lesen, denn es gibt einige Stolpersteine, die sich schwer vorhersehen lassen. Betreten sie das Bundesratszimmer, müssen sie ihre Kollegen etwa wieder siezen. Das Handy dorthin mitzunehmen, ist auch ein No-go.
Natürlich sollte man es sich nicht gleich am Anfang mit Bundesratskolleginnen und -kollegen verderben. Für den kurzfristigen Erfolg Informationen zu leaken und so die Kollegen zu verärgern, sei nicht ratsam.
Am Ende gehts immer um persönliche Kontakte: Der neu gewählte Bundesrat Martin Pfister ist jetzt auf Insider aus dem Bundeshaus angewiesen.Wichtiger als das Parteibuch ist aber etwas anderes: Martin Pfister brauche unbedingt Leute, die in Bern vernetzt und mit den Mechanismen vertraut seien, heisst es unisono – als Aussenseiter besonders. Auch sollte er – mit Blick auf die Diskussionen über Armeegelder – wohl einen Experten für Finanzpolitik an seiner Seite haben.
Martin Pfister hat seit Donnerstag ein Büro in den Räumlichkeiten der Bundeskanzlei. Dort nimmt jemand Medienanfragen entgegen und erledigt eine unterschätzte Arbeit: Tausende Briefe, Mails und Whatsapp-Nachrichten mit Glückwünschen beantworten.
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