Im Gegensatz zur EU haben werdende Mütter in der Schweiz vor der Geburt keinen Urlaub zugute. Zürich startet nun einen Anlauf im Alleingang. Arbeitgeber sind alarmiert.
Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wieIm Gegensatz zur EU haben werdende Mütter in der Schweiz vor der Geburt keinen Urlaub zugute. Zürich startet nun einen Anlauf im Alleingang. Arbeitgeber sind alarmiert.Stadt und Kanton Zürich erwägen, ihren Angestellten einen vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub zu gewähren.
Ganz anders in den umliegenden EU-Staaten: Sie alle kennen einen Anspruch auf einen vorgeburtlichen Schwangerschaftsurlaub. In Deutschland etwa sind es sechs Wochen, in Österreich acht. In der Schweiz dagegen sind bis jetzt alle Anläufe für eine Gesetzesänderung gescheitert. Vor zwei Jahren hat eine Mitte-rechts-Mehrheit im Nationalrat eineAuch der Bundesrat winkte ab.
Mit dem Vorschlag des Stadtrats hätten werdende Mütter auf jeden Fall drei Wochen vor und sechzehn Wochen nach der Geburt zugute. «Damit soll den Schwangeren die Vorbereitung auf die Geburt erleichtert werden», schreibt der Stadtrat in seiner Mitteilung. Martina Knabenhans begrüsst daher die Bestrebungen des Zürcher Stadtrats für einen vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub. Aus Sicht der Gynäkologin ist der Zeitpunkt nach der 36. Schwangerschaftswoche, also rund einen Monat vor dem voraussichtlichen Geburtstermin, ideal dafür.Welche Kosten ein Schwangerschaftsurlaub für städtische Mitarbeiterinnen nach sich zöge, lässt sich laut Finanzdepartement nicht genau beziffern.
Der Regierungsrat schätzt die Kosten auf 1,3 Millionen Franken pro Jahr für den Kanton. Auch hier wären es die Steuerzahlenden, die das Projekt finanzieren müssten. Weitere 1,5 Millionen Franken fielen bei den Gemeinden an, weil sie gemäss kantonaler Gesetzgebung die Löhne der Lehrpersonen und Schulleiter sowie deren berufliche Vorsorge mitfinanzieren müssen.Schweizer Pionierinnen sind die beiden Zürcher Regierungen nicht.
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