Zofingen Übersteigt Steuerertrag

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Die Stadt Zofingen hat im vergangenen Jahr einen höheren Steuerertrag erzielt als budgetiert. Die natürlichen Personen steuern den Löwenanteil bei.

Die Stadt Zofingen hat im vergangenen Jahr einen höheren Steuerertrag erzielt als budgetiert. Insgesamt flossen 43 Millionen Franken in die städtischen Kassen, was einer Steigerung von rund einer Million Franken entspricht. Der Löwenanteil an den Gesamtsteuerzahlungen stammt von den natürlichen Personen in Zofingen . Sie trugen letztes Jahr 37,84 Millionen Franken bei, was 88 Prozent aller Steuereinnahmen ausmacht.

Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 1,35 Millionen Franken, der auch auf das Bevölkerungswachstum zurückzuführen ist. Besonders erfreulich für die Stadt ist die Entwicklung bei den Quellensteuern. Mit 2,06 Millionen Franken liegen sie 660'000 Franken über der Budgetvorgabe. Gegenüber dem Budget erzielten die Steuern der natürlichen Personen eine Punktlandung: Sie lieferten im vergangenen Jahr 40'000 Franken mehr ab als geplant. Der Anteil der steuerpflichtigen Personen an der Gesamtbevölkerung Zofingens (8238) liegt bei 63,9 Prozent. Die Steuern der juristischen Personen lagen im vergangenen Jahr bei 3,85 Millionen Franken, was 350'000 Franken oder 9,9 Prozent mehr ist als im Budget vorgesehen. Insgesamt ist hier im Vergleich zum Vorjahr jedoch ein Rückgang von 180'000 Franken zu verzeichnen. Die Nachträge aus Vorjahren wurden 2024 zu einem wichtigen Ertragsbestandteil. Es zeigt sich jedoch, dass vor allem die Erträge des laufenden Jahres einen starken Zuwachs verzeichnen.Die Erträge aus Sondersteuern verpassten mit 1,32 Millionen Franken den Budgetwert um 50'000 Franken. Insgesamt gingen hier 140'000 Franken weniger ein als im Vorjahr. Schwach war das Ergebnis vor allem bei den Grundstückgewinnsteuern; die sehr guten Erträge bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern fingen dieses nur teilweise auf. Die per Ende Jahr offenen Steuerausstände wie auch die 2024 verbuchten Verluste – also nicht einbringbare Forderungen – seien weiterhin gut. «Es ist jedoch ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, was auf eine Schwächung der Zahlungsmoral zurückzuführen ist», heisst es in der Medienmitteilung dazu. Im Vergleich zum kantonalen Durchschnitt seien die Kennwerte aber gut. Interessantes Detail: Die Hundesteuern lagen mit 63'700 Franken rund 4300 Franken unter Budget. Das spiegelt wohl eine gesellschaftliche Entwicklung im Nachgang zur Pandemie wider. Während der Pandemie stieg die Anzahl der Hunde, danach nahm sie wieder ab. Der Stadtrat genehmigte an seiner Sitzung vom letzten Mittwoch den Steuerabschluss 2024. Er zeige eine solide Entwicklung auf und liege über den ambitionierten Budgeterwartungen

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