In der Nacht auf Mittwoch ist in Teufen ein Reh durch einen Wolf gerissen worden. Der Wildtierriss ereignete sich nahe am Dorf. Nach dem Kenntnisstand der Ausserrhoder Wildhut handelt es sich vermutlich um den gleichen Wolf, der bereits am 16. April in Teufen ein Schaf gerissen hat.
Am frühen Mittwochmorgen stellte die Appenzell Ausserrhoder Wildhut einen erneuten Wolfsriss in Teufen fest. Das gerissene Reh lag in einer schneebedeckten Wiese im Gebiet Lortanne in Teufen, wie der Kanton Appenzell Ausserrhoden in einem Communiqué mitteilt.
Die Wildhut habe am Reh DNA-Proben entnommen. In der Mitteilung heisst es: «Diese Proben können möglicherweise Aufschluss geben zu Informationen zum betreffenden Wolf wie Herkunft, Abstammung, Geschlecht oder Individuum. Die Analysen stehen noch aus.» Nach dem Kenntnisstand der Ausserrhoder Wildhut handelt es sich vermutlich um denselben Wolf, der bereits am 16. April in Teufen ein Schaf gerissen hat. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefährdung. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert.
Weiter schreibt der Kanton, man habe den besagten Wolf in den vergangenen Tagen im Raum Gais und Teufen verschiedentlich gesehen. Es handle sich dabei um ein Einzeltier. «Im Frühjahr suchen sich einzelne Wölfe, in der Regel männliche Jungtiere, neue Reviere und legen grosse Distanzen zurück. Der betreffende Wolf kann sich dabei einige Zeit im Appenzellerland aufhalten oder in die Nachbarkantone weiterziehen.
Für eine Wolfspaar- oder Rudelbildung gebe es in der Region noch keinerlei Anzeichen, so der Kanton. «Mit einzelnen durchziehenden Wölfen ist in der Ostschweiz und im Appenzellerland jederzeit zu rechnen.» Der Wolf verhalte sich normal.Beim Musikunterricht filmte ein 59-jähriger Lehrer in den vergangenen vier Jahren an der St.Galler Sekundarschule Flade heimlich die Füsse von mindestens fünf Schülerinnen, um sich sexuell zu befriedigen.
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