In den beiden Ostschweizer Kantonen St. Gallen und Thurgau fehlen bei den kantonalen Wahlen Transparenzregeln für die Wahlkampffinanzierung. Die Kandidierenden gaben an, ohnehin kaum namhafte Einzelspenden zu erhalten. Eine Ausnahme ist die SVP.
In den beiden Ostschweizer Kantonen St. Gallen und Thurgau fehlen bei den kantonalen Wahlen Transparenzregeln für die Wahlkampffinanzierung. Die Kandidierenden gaben an, ohnehin kaum namhafte Einzelspenden zu erhalten. Eine Ausnahme ist die SVP.Bei den National- und Ständeratswahlen vom letzten Herbst galten erstmals Transparenzregeln bei der Politfinanzierung. Die Kandidierenden mussten offenlegen, woher sie die Mittel für ihren Wahlkampf hatten.
Die St. Galler SP-Regierungskandidatin Bettina Surber ist für Transparenzregeln auch auf kantonaler Ebene. Es sei wichtig zu wissen, wer in grösserem Masse unterstützt wird, «weil mit dieser Unterstützung selbstverständlich auch Erwartungen an das Engagement für bestimmte Anliegen verbunden sind». «Einzelspenden über 10'000 Franken haben wir keine erhalten, ausser vom Churfirstenclub», schrieb Dana Zemp. Beim Churfirstenklub handelt es sich um die Gönnervereinigung der St. Galler SVP, mit über 100 Mitgliedern, die vom ehemaligen Nationalrat Toni Brunner präsidiert wird. Auf die Nachfrage nach der Höhe dieser Spende gab es von Christof Hartmann keine Antwort.
Sie seien derzeit weit weg vom Erhalt hoher finanzieller Zuwendungen ausserhalb der Parteiunterstützung. Die Kandidierenden erklärten, zwischen null und 3000 Franken an Einzelspenden für den Wahlkampf erhalten zu haben. Denise Neuweiler reagierte als einzige Kandidatin nicht auf eine entsprechende Anfrage.
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