Wetter-Erinnerungen: Schlittschuhlaufen in Seewen, Erdrutsch im Birstal

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Wetter-Erinnerungen: Schlittschuhlaufen in Seewen, Erdrutsch im Birstal
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Wetter im Baselbiet und Schwarzbubenland am Wochenende sorgte für ungewöhnliche Situationen. Schlittschuhlaufen in Seewen, Erdrutsch in Birstal und Überflutungen.

Am Wochenende fiel viel Regen, und zwischenzeitlich kam auch Schnee vom Himmel. Welche Auswirkungen hatte dies neben den glatten Strassen auf die Region Basel?Der Schneefall und der Regen am Wochenende verursachten nicht nur bei Autofahrerinnen und Autofahrern bleibende Erinnerungen. Im Baselbiet und im Schwarzbubenland kam es aufgrund der Eisglätte zu zahlreichen Selbstunfällen. In der Region führte das Wetter aber auch zu anderen ungewöhnlichen Situationen.

In Seewen konnte Peter Wohlgemuth am Freitag seine Schlittschuhe schnüren und sich wenige Meter von seinem Haus entfernt aufs Eis wagen. «Ich wohne seit fünfzig Jahren im Bödeli beim Landgasthof Pony Ranch. Hier war es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder möglich, Schlittschuh zu laufen», sagt Wohlgemuth. Auf der Wiese hatten sich einige kleine Tümpel gebildet, die innert kurzer Zeit gefroren. «Am Samstag war das Eis schon wieder geschmolzen.

Bis ins 16. Jahrhundert hatte sich in diesem Gebiet der Seewener See befunden, der eine Länge von 2 Kilometern erreichte. Aufgrund von wiederkehrenden Mückenplagen im Sommer wurde damals entschieden, das Gewässer abfliessen zu lassen. Bestrebungen, den See zu revitalisieren, scheiterten jeweils. Am Wochenende erhielt die Gemeinde im Schwarzbubenland, wenn auch nur vorübergehend, einen See am Standort des ehemaligen Seewener Sees.Wenige Kilometer von Seewen entfernt, mussten Zugreisende zwischen Aesch und Laufen einen Ersatzbus nehmen.

Wahrscheinlich dürften die grossen Wassermassen am Samstag für den Erdrutsch am Tag darauf verantwortlich sein. Die Streckensperrung war für die Fahrgäste ein kleiner Vorgeschmack auf die Zeit zwischen April und August. Während fünf Monaten verkehren dann zwischen Aesch und Laufen keine Züge. Stattdessen fahren zwischen den beiden Gemeinden Ersatzbusse. Die SBB sperren die Strecke, um in Duggingen und Grellingen ein zweites Gleis zu verlegen.

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