Weinfelden: Bürgerliches Referendum gegen Muslimisches Gräberfeld

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Weinfelden: Bürgerliches Referendum gegen Muslimisches Gräberfeld
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Ein Bürgerkomitee in Weinfelden hat ein Referendum gegen einen Beschluss des Parlaments eingeleitet, der die Einrichtung eines muslimischen Gräberfeldes auf dem städtischen Friedhof vorsieht. Die Gegner argumentieren, dass die Schaffung eines solchen Gräberfeldes die Gleichheit aller Einwohner auf dem Friedhof verletzen würde.

Mehrheit der Muslime wünscht keine Sonderbehandlung\Ende Dezember hat das Weinfelder Parlament einem muslimischen Gräberfeld auf dem Friedhof zugestimmt. Nun hat die EDU Weinfelden ein Referendum dagegen lanciert und will innerhalb von zwei Wochen 400 Unterschriften sammeln, damit das Volk über die geplanten Gräber Richtung Mekka abstimmen kann. Dabei wird klar: Das Anliegen entwickelt sich bei manchen schnell zur Grundsatzdiskussion über Integration .

Obwohl das neue Jahr erst wenige Tage alt ist, liegt bereits politischer Stunk in der Winterluft. Grund des Ärgers: eine «Extrawurst» für Weinfelder Muslime. Denn gemäss grossmehrheitlichem Parlamentsbeschluss an der Bochselnachtsitzung sollen diese ein abgegrenztes Gräberfeld mit maximal 70 Gräbern für Bestattungen nach islamischer Tradition erhalten.Dagegen will nun ein sechsköpfiges überparteiliches Komitee das Referendum ergreifen. «Bei einer so wichtigen Frage muss das Volk das letzte Wort haben», fordern die Weinfelder Stadtparlamentarier Stefan Wolfer (SVP) und Lukas Madörin (EDU). Der Tenor lautet:Dem bürgerlichen Referendumskomitee gehören dreissig Weinfelderinnen und Weinfelder an, darunter die beiden SVP-Nationalräte Pascal Schmid und Manuel Strupler sowie der ehemalige SP-Kantonsrat und -Kantonalpräsident Markus Schär.«Die Zuständigkeit für die Friedhöfe ging aufgrund der Bundesverfassung von 1874 von den Kirchen an die politischen Gemeinden über», argumentieren die Gegner des Beschlusses. Will heissen: «Auf dem Friedhof sind alle gleich, nämlich als Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde, in der sie lebten. Es kommt nicht auf die Religion oder die Nationalität an».Der bewährte Grundsatz, auf dem Friedhof der politischen Gemeinde nicht nach Religionen zu unterscheiden, würde somit mit der Schaffung eines abgegrenzten muslimischen Gräberfeldes durchbroche

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