Der gebürtige Thurgauer Hans Ulrich Obrist gehört zu jenen Menschen, die in der internationalen Kunstszene jeder kennt. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen Anfängen. Das ist der spannendste Teil. Den Rest kann man sich getrost sparen.
Hans Ulrich Obrist, der Superkurator aus der «langweiligen Kleinstadt» Weinfelden, legt seine Memoiren vor
Spannend sind seine Memoiren immer dann, wenn Obrist persönlich wird. Das ist vor allem der Fall, wenn der 56-Jährige über seine Kindheit berichtet und was ihn damals prägte. «Als Einzelkind in einer Kleinstadt fühlt man sich sehr schnell sehr einsam», schreibt Obrist. Er war laut eigener Aussage ein Kind, das nicht gerne spielte und mit Vorliebe Erwachsene mit seinen ständigen Fragen nervte.
Später, als Jugendlicher, besuchte er regelmässig die nur einen Katzensprung davon entfernte Erkergalerie, welche die Galeristen Franz Larese und Jürg Janett zu einem Magneten für renommierte Künstler und Schriftsteller aus aller Welt gemacht hatten. Dort lernte er den 15-jährigen Iwan Wirth kennen, der später Mitbegründer der heute weltweit operierenden Galerie Hauser & Wirth werden sollte.
Der Superkurator Aus Der «Langweiligen Kleinstadt Legt Seine Memoiren Vor Kultur Ostschweiz»
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