«Weil Man(n) sich nicht schämen muss»: Neue Kampagne spricht Männer als Gewaltbetroffene an

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Sensibilisierungskampagnen zeigen meist Frauen als Opfer von Gewalt und Männer als Täter. Die neue Kampagne der Opferhilfe beider Basel will nun alle Menschen als Gewaltbetroffene ansprechen. Dabei richtet sie sich auch explizit an Männer.

Sensibilisierungskampagnen zeigen meist Frauen als Opfer von Gewalt und Männer als Täter. Die neue Kampagne der Opferhilfe beider Basel will nun alle Menschen als Gewaltbetroffene ansprechen. Dabei richtet sie sich auch explizit an Männer.Die Opferhilfe beider Basel hat eine neue Kampagne lanciert: Sie adressiert explizit auch Männer als Opfer von Gewalt. Beat John, Leiter der Opferhilfe beider Basel, zeigt eines der Plakate.

Wir adressieren mit der sprachlichen Formulierung man subtil Männer, aber richten uns zugleich an alle Menschen. Bislang sprechen alle Kampagnen gegen Gewalt in der Schweiz Frauen als Opfer an, was richtig und berechtigt ist. Die Statistik unterscheidet nur zwischen Männern und Frauen. Non-binäre und trans Personen werden nicht separat aufgeführt.

Die Männer, die zu uns kommen, sind primär Opfer häuslicher Gewalt. Opfer von sexualisierter Gewalt kommen ganz selten. Das sind dann Männer, die Opfer im Rahmen einer gleichgeschlechtlichen Interaktion wurden. Männer, die zugeben, Opfer sexualisierter Gewalt zu sein, haben wir sonst nicht.Nein, wir haben einzelne Männer, die von bereits verjährten Straftaten erzählen. Das braucht extreme Überwindung.

Schwere Körperverletzung und Vergewaltigung im Bereich häusliche Gewalt haben im letzten Jahr um etwa 20 Prozent zugenommen. Rund 70 Prozent der Opfer sind Frauen.Geeignete Beratungsangebote, und die müssen bekannt sein, dann geht man auch hin. In der Region Basel haben wir das Männerbüro, an das man sich mit männlichen Anliegen wenden kann, und die Opferhilfe für gewaltspezifische Themen. Das ist wenig.Man darf immer über Rollenbilder reden.

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