Die Initiative ist an der Urne abgestürzt. Die Befürworter blicken besorgt in die Zukunft. Denn für einen Teil der Gegner ist das Anliegen politisch tot – und Umweltminister Albert Rösti hegt Sparpläne.
Die Initiative ist an der Urne abgestürzt. Die Befürworter blicken besorgt in die Zukunft. Denn für einen Teil der Gegner ist das Anliegen politisch tot – und Umweltminister Albert Rösti hegt Sparpläne.63 Prozent «Nein» zur Biodiversitätsinitiative. Alle Kantone ausser Genf und Basel-Stadt haben die Initiative abgelehnt. Für den Schweizer Bauernverband ist es eine Machtdemonstration. Dieser kämpfte an vorderster Stelle gegen die Initiative.
Anwesend war Martin Rufer, Direktor des Schweizer Bauernverbands. Zufrieden blickte er auf den roten Balken auf der Grafik, der den Nein-Trend immer mehr bestätigte. Für ihn sei es wichtig, wie deutlich das Resultat ausfalle. «Fällt die Initiative klar durch, dann ist die Biodiversität für die Landwirtschaftspolitik der nächsten Jahre kein Thema mehr», so seine Interpretation.Im Raum ist auch Jaqueline de Quattro.
Für viele Befürworter und Befürworterinnen war das Resultat schon im Voraus eher zweitrangig. Das sei nicht entscheidend, so der Tenor im Restaurant Grosse Schanze, in der sich die Umweltverbände und linken Parteien versammelt haben. Für viele steht im Vordergrund, wie der Abstimmungskampf die Politik zur Biodiversität in Zukunft beeinflusst.
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