Inländerdiskriminierung beim Familiennachzug könnte bestehen bleiben, da die Nationalratskommission eine überraschende Wende vollzieht.
Inländerdiskriminierung beim Familiennachzug könnte bestehen bleiben, da die Nationalratskommission eine überraschende Wende vollzieht.Der Entscheid für Nichteintreten fiel in der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats mit 13 zu 12 Stimmen jedoch knapp aus, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Bei der ersten Beratung im Juni hatte die grosse Kammer der Vorlage mit 104 zu 86 Stimmen zugestimmt.jedoch nicht beseitigen.
Schweizerinnen und Schweizer werden beim Nachzug von Eltern und bis 21-jährigen erwachsenen Kindern aus Drittstaaten heute nicht gleich behandelt wie Bürger vonwies damals auf die mit dieser Lockerung entstehende Benachteiligung von Schweizer Staatsangehörigen beim Familiennachzug hin. Diese ungleiche Behandlung zu beseitigen, sei Aufgabe des Gesetzgebers.
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