Durch Moskau bedroht und durch Washington vielleicht nicht mehr geschützt - so sieht Selenski den alten Kontinent. Er plädiert an der Sicherheitskonferenz in München deshalb für eigene Stärke. Sonst drohe eine sehr bittere Alternative.
Durch Moskau bedroht und durch Washington vielleicht nicht mehr geschützt - so sieht Selenski den alten Kontinent. Er plädiert an der Sicherheitskonferenz in München deshalb für eigene Stärke. Sonst drohe eine sehr bittere Alternative.Der ukrainische Präsident Wolodymir Selenski hat die europäischen Staaten in einem eindringlichen Appell zu Einigkeit und Stärke gegenüber Russland, aber auch im Zusammenspiel mit der neuen US-Regierung aufgerufen.
Gleichwohl brauche es engstmögliche Beziehungen mit den Vereinigten Staaten – aber gemeinsam als Europäer, nicht nur als einzelne Nationen. Deshalb brauche es eine geeinte und koordinierte Aussenpolitik. Für mögliche Verhandlungen über eine Friedenslösung für die Ukraine forderte Selenski eine Beteiligung der europäischen Staaten, nicht nur Russlands und der USA. «Keine Entscheidungen über die Ukraine ohne die Ukraine, keine Entscheidungen über Europa ohne Europa», mahnte er. «Sie müssen einen Platz am Verhandlungstisch haben, wenn Entscheidungen über Europa getroffen werden.
«Belarus grenzt an drei Nato-Staaten. Es ist zu einem Standbein für russische Militäroperationen geworden», sagte Selenski. Er nannte weitreichende russische Raketensysteme und eine Stationierung von Atomwaffen in dem Land. Selenski rief die westlichen Partner seines Landes auf, sich mit der Frage zu befassen, was vor einer nächsten möglichen Attacke zu tun sei.Selenski betonte die Wichtigkeit der Einheit in seinem Land.
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