Wenn Frauen für ein Exekutivamt in den Luzerner Städten und Gemeinden kandidieren, schaffen sie es meist. Um die Frauenquote zu steigern, braucht es vor allem eins: Mehr Frauen, die sich zur Verfügung stellen.
Wenn Frauen für ein Exekutivamt in den Luzerner Städten und Gemeinden kandidieren, schaffen sie es meist. Um die Frauenquote zu steigern, braucht es vor allem eins: Mehr Frauen, die sich zur Verfügung stellen.Der Frauenanteil in den Luzerner Exekutiven wächst weiter – wenn auch nur langsam. In der laufenden Legislatur nehmen die Frauen rund 36 Prozent aller Sitze ein.
Am Ziel sind wir dann aber noch lange nicht. Wünschenswert wäre eine realistische Repräsentation der Luzerner Bevölkerung – also halb halb. Dafür braucht es entweder einen richtigen Ruck oder, und das ist das wahrscheinlichere Szenario, viel Geduld. Nun einfach untätig herumzusitzen, wäre aber der falsche Ansatz.
Das Wichtigste ist nämlich: Es müssen sich mehr Frauen für politische Ämter zur Verfügung stellen. Gerade diese Gemeinderatswahlen zeigen, dass Frauen eine enorm hohe Erfolgsquote haben. Vielleicht, weil jene, die es tun, das nur sehr gut überlegt machen. Und offenbar beurteilt sie dann auch die Bevölkerung grössenteils als wählbar.
Damit Frauen überhaupt kandidieren, brauchen sie Vorbilder, die ermutigen. In dieser Hinsicht ist jede weibliche Vertretung in einem Stadt- oder Gemeinderat wertvoll. Ein Exekutivamt auszuüben, muss aber auch familiär und beruflich vereinbar sein. Ohne Rahmenbedingungen, die das ermöglichen, bleibt das 50/50-Ziel unerreichbar.
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Sind Die Frauen So Erfolgreich – Es Muss Aber Noc Kanton Luzern»
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