Der Bund untersuchte erstmals das Grundwasser auf Trifluoressigsäure und meldet alarmierende Ergebnisse.
Das Grundwasser und Trinkwasser sind schweizweit mit PFAS kontaminiert . Die zur PFAS-Gruppe gehörende Trifluoressigsäure ist in der gesamten Schweiz vorhanden, besonders oft im Flachland und in städtischen Gebieten, wie das Westschweizer Fernsehen RTS unter Bezug auf das Bundesamt für Umwelt berichtet. Es ist das erste Mal, dass das Bafu das Vorkommen von TFA im Grundwasser untersucht hat.
In der Schweiz gibt es keine Gesetze, die den Einsatz des Moleküls verbieten. Ausserdem gibt es auch noch keine Lösung, um TFA aus dem Trinkwasser zu filtern. Seine mikroskopische Grösse macht es unmöglich, es mit herkömmlichen Filtersystemen zu entfernen, wie das Bafu erklärte. Folgen neue Gesetze? Nationalrätin Delphine Klopfenstein-Broggini ist alarmiert: «Das ist eine tickende Zeitbombe. Wir müssen dieses Thema sehr ernst nehmen.
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