Die Anzahl Firmenkonkurse in der Schweiz erreichte 2024 einen neuen Höchststand. Besonders stark betroffen sind die Branchen Bau, Handel und Dienstleistungen. Trotz des Anstiegs der Pleiten stiegen auch die Neugründungen im letzten Jahr.
Die Zahl der Unternehmenspleiten ist im vergangenen Jahr gestiegen. Allerdings sind nicht alle Branchen gleich stark betroffen.In der Schweiz sind im 2024 deutlich mehr Firmen Konkurs gegangen als 2023. Die Zahl der Firmenpleiten kletterte gar auf einen neuen Höchststand, wie der Gläubigerverband Creditreform mitteilte. Allerdings wurden im vergangenen Jahr auch mehr Firmen gegründet.
Nach Kantonen war die Zunahme in Nidwalden, Appenzell Innerrhoden und Graubünden sehr hoch. Das sei primär auf die in diesen Kantonen grundsätzlich tiefe Zahl an Konkursen zurückzuführen. Ein Anstieg falle in Prozent ausgedrückt sehr rasch hoch aus, hiess es. In Zug, Genf, Schwyz oder dem Waadtland lagen die Konkurse auf einem hohen Niveau.Nach Branchen betrachtet war jede fünfte Firmenpleite der Baubranche zuzuschreiben.
Demnach müssen neu auch Steuern, Abgaben oder andere im öffentlichen Recht begründete Leistungen auf dem Weg der Konkursbetreibung eingefordert werden und nicht mehr durch Betreibung auf Pfändung.Nicht nur die Zahl der Firmenpleiten ist im vergangenen Jahr gewachsen, auch jene zu den Neugründungen. Wie das Institut für Jungunternehmen bereits am Dienstag mitteilte, wurden im 2024 knapp 53'000 Firmen neu im Handelsregister registriert.
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