SP-Vorstoss: Wie geht es mit der Luzerner Höhenklinik weiter?

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SP-Vorstoss: Wie geht es mit der Luzerner Höhenklinik weiter?
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Der gescheiterte Verkauf der Luzerner Höhenklinik in Crans-Montana an die Spitalgruppe Swiss Medical Network sorgt auch im neuen Jahr für Gesprächsstoff. Die SP-Kantonsrats Gianluca Pardini hat einen dringlichen Vorstoss eingereicht, der die Zukunft der Klinik und die Rolle des Luzerner Kantonsspitals beleuchtet.

Der gescheiterte Verkauf der Luzerner Höhenklinik in Crans-Montana an die Spitalgruppe Swiss Medical Network sorgt auch im neuen Jahr für Gesprächsstoff. Der Vorstoß der Stadtluzerner SP-Kantonsrats Gianluca Pardini, der bereits im Oktober 2024 eingereicht wurde, befasst sich mit der Zukunft der Klinik.

Die offizielle Mitteilung über den gescheiterten Deal im Oktober sowie die Vorwürfe des ehemaligen Höhenklinik-Chefarztes Werner Karrer im Luzerner Zeitung, dass das Luzerner Kantonsspital seine Tochter im Wallis bewusst vernachlässigt habe, stärken den Bedarf an einer politischen Lösung. Karrer schrieb, die Abnahme der Patientenzahlen in Crans-Montana sei «vom Luks direkt gesteuert». Aus dem «Mutterhaus» kämen «seit einiger Zeit täglich immer weniger Patientinnen und Patienten nach Montana, weil die Klinik in Luzern totgeschwiegen wird».Die SP betont in einer Mitteilung zum Vorstoss, dass die politische Mitsprache des Parlaments notwendig sei, um Arbeitsplätze zu sichern. Die genaue Anzahl der noch beschäftigten Personen wird erst mit der Publikation des Jahresberichts 2024 vom Kantonsspital bekannt gegeben. Im vergangenen Oktober waren es noch rund 100 Mitarbeiter. Pardini stellt der Regierung sieben Fragen. Beispielsweise möchte er wissen, welche der drei Optionen Weiterführung, Schliessung und Suche nach einem neuen Käufer in den letzten Monaten vertieft geprüft wurden. Diese Frage wurde bereits vor zwei Wochen von der Luzerner Zeitung an die Gesundheits- und Sozialdirektorin Michaela Tschuor gestellt, die als Antwort gab, die «sorgfältig vorgenommenen Abklärungen» seien «noch im Gang». Pardini schreibt weiter, der Kantonsrat sei über das weitere Vorgehen des Kantonsspitals nicht informiert. Er will deshalb in Erfahrung bringen, in welcher Form das Parlament im kommenden Prozess eingebunden wird. Der Regierungsrat soll zudem mitteilen, ob ihm bekannt ist oder ob er über Hinweise verfügt, dass die Höhenklinik vom Kantonsspital bewusst vernachlässigt wurde. Der seit Dezember 2023 im Kantonsrat politisierende Pardini möchte ferner wissen, ob wegen einem allfälligen Missmanagement Kosten für die Steuerzahlenden zu erwarten sind. Die Regierung beantragt dem Parlament anders als im vergangenen Oktober, die Anfrage von Pardini nicht sofort zu behandeln. Folgt der Kantonsrat diesem Antrag, muss die Exekutive den Vorstoss in spätestens sechs Monaten beantworten. Für die sofortige Behandlung am kommenden Dienstag braucht es eine Mehrheit von zwei Dritteln der stimmenden Ratsmitglieder

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