Die Höhenklinik Crans-Montana wird für Luzern immer mehr zur Hypothek.
Auch Gesundheitseinrichtungen können aus der Zeit fallen. Die Luzerner Höhenklinik in Crans-Montana ist dafür ein gutes Beispiel. Zwar sind Reha-Plätze weiterhin gefragt und wichtig. Doch die Idee, dass sich Menschen nach schweren Erkrankungen zwingend möglichst weit ab vom Schuss in den Bergen erholen sollten, gilt als veraltet.
Zur Erinnerung: Die Höhenklinik mit ihren rund 60 Betten gehört dem Kanton Luzern, betrieben wird sie von einer Tochtergesellschaft des pseudoprivatisierten Luzerner Kantonsspitals, das wiederum zu 100 Prozent dem Kanton Luzern gehört. Das Haus ist nicht mehr rentabel zu betreiben, seine Auslastung sinkt kontinuierlich; aktuell kann besagte Tochtergesellschaft nicht einmal mehr den Mietzins zuhanden des Kantons bezahlen.
Was also ist zu tun? Weitere Kaufinteressenten wird es nicht geben. Also müssen Regierung und Kantonsrat das Geschäft in Zusammenarbeit mit dem Luks selber abwickeln. Sprich: Die Klinik ist wohl oder übel zu schliessen! Gesundheitsdirektorin Michaela Tschuor mag derzeit das Unvermeidliche noch nicht so klar aussprechen, sondern lässt von einer Taskforce «mögliche Optionen für eine Zukunft der Höhenklinik vertieft» prüfen.
Und das Grundstück? Neuen Nutzungsideen etwa im Bereich Tourismus oder Wohnen steht aktuell wohl noch die Zonierung entgegen. Falls sich das ändern lässt, wird das Interesse an der attraktiven Parzelle gross sein. Dafür spricht auch die Tatsache, dass in unmittelbarer Nähe der Höhenklinik grössere Bauvorhaben in Planung sind. Sprich: Ohne Klinik wird der Kanton das Kapitel Crans-Montana zügig beenden können.
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