Der Schweizer Aktienmarkt setzt seinen Aufwärtstrend fort und nähert sich der Marke von 12’000 Punkten. Die Stimmung am Markt ist deutlich aufgehellt, da die Zuversicht wieder gestiegen ist, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Lockerungsmassnahmen bald wieder aufnehmen könnte.
Der Schweizer Aktienmarkt setzt seinen Aufwärtstrend fort und nähert sich der Marke von 12’000 Punkten. Im vergangenen Herbst hatte der SMI diese Marke verloren. Die Stimmung am Markt ist deutlich aufgehellt, da die Zuversicht wieder gestiegen ist, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Lockerungsmassnahmen bald wieder aufnehmen könnte.
Diese Hoffnung wurde von Fed-Direktor Christopher Waller gestärkt, der im US-Fernsehsender CNBC sagte, Zinssenkungen in der ersten Jahreshälfte seien denkbar, wenn die Daten zur Inflation weiter günstig ausfallen sollten. Ob der SMI heute die Marke von 12’000 Punkten knacken kann, bleibt abzuwarten. Die Gewinne könnten im Verlauf des Tages durchaus noch abschmelzen. Denn viele Anleger dürften vor der am Montag anstehenden Amtseinführung von Präsident Donald Trump einen Gang zurückschalten. Der Schweizer Obligationenmarkt zeigt sich zum Wochenschluss unterstützt von positiven Vorgaben aus dem Ausland freundlich. Die Stimmung habe sich merklich aufgehellt, heisst es von Händlern. Grund dafür sind wieder aufgekeimte Zinssenkungshoffnungen in den USA. Die Umsätze seien im Sekundärmarkt weiterhin recht gut, heisst es im Handel. Dieser profitiere stark vom heiss laufenden Emissionsgeschäft. Auch am Berichtstag wird der Kapitalmarkt beansprucht. Die Royal Bank of Canada nimmt mit einem «Senior bailinable Bond» 160 Mio. Fr. für 6 Jahre auf. Die Anleihe kann vom Emittenten vorzeitig nach 5 Jahren getilgt werden. Damit geht eine weitere aktive Woche zu Ende. Es wurden 27 Anleihen aufgelegt. Damit seien im laufenden Jahr bisher 53 Bonds mit einem Volumen von rund 9 Mrd. Fr. emittiert worden, sagt ein Händler. Dies sei deutlich mehr als in den beiden Vorjahren (6 bzw. rund 7,6 Mrd.) in diesem Zeitraum emittiert wurde, sagt ein Händler. Darin sind die «Eidgenossen» aber sind enthalten. Möglicherweise wollten aber auch viele Emittenten noch Geld aufnehmen, bevor Donald Trump sein Amt antrete. Der US-Dollar hat die über Nacht erzielten Gewinne wieder preisgegeben. Kurz vor Mittag am Freitag notiert der Greenback bei 0.9107 Fr. Das ist etwas weniger als am Morgen (0.9121). Auch zum Euro hat der Dollar an Wert eingebüsst. Für einen Euro müssen aktuell 1.0303 $ bezahlt werden. Am Morgen waren es mit 1.0288 etwas weniger. Derweil tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0.9384 mehr oder weniger auf der Stelle. Über die letzten Tage betrachtet zeige sich kein klarer Trend, sagt ein Händler. «Eigentlich bewegen wir uns mehr oder weniger seitwärts.» Nachdem der US-Arbeitsmarktbericht den Dollar gestärkt habe, seien diese Gewinne nach den günstigen Inflationsdaten wieder abgeschmolzen. Dies habe die Zinssenkungserwartungen wieder geweckt und die US-Konjunkturdaten vom Vortag hätten sie gar noch gestärkt, heisst es weiter. Doch mit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump am kommenden Montag könnte sich dies wieder ändern. Denn die von Trump avisierte Handelspolitik mit hohen Einfuhrzöllen könnte die Teuerungsrate wieder nach oben treiben. Das könnte die US-Notenbank veranlassen, ihren Zinssenkungszyklus zu pausieren oder den Leitzins sogar wieder anzuheben. Daher habe sich vor dem mit Spannung erwarteten Ereignis am Montag auch keine klare Richtung durchsetzen können. Daher dürften die am Nachmittag erwarteten Konjunkturzahlen den Markt wohl auch nur wenig beeinflussen. Veröffentlicht werden Daten vom Immobilienmarkt und zur Produktion.
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