Schweizer stimmen gegen neue Mietregeln für Untermieter

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Schweizer stimmen gegen neue Mietregeln für Untermieter
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Die Schweiz hat in einem Volksentscheid neue Mietregeln für Untermieter abgelehnt. Die Vorlage scheiterte mit knapp 100.000 Stimmen Unterschied. Die Ablehnung zeigt einen klaren Rösti- und Stadt-Land-Graben, mit Zustimmung in ländlichen Gebieten und Ablehnung in Städten und Westschweiz.

Viele Bauern sind auch Vermieter. Noch am Sonntagmittag waren die ersten Trend- und Hochrechnungen von einem knappen Ja zu neuen Regeln für die Untermiete ausgegangen. Im Laufe des Nachmittags änderte sich das. Stundenlang war von einer Pattsituation die Rede. Kurz vor 16.00 Uhr schwappte die Vorlage ins Nein. Gemäss den Ergebnissen aus den Kantonen sagten rund 1'274'800 Stimmende Nein zur Mietrecht srevision betreffend Untermiete , 1'196'600 befürworteten sie.

Die Stimmbeteiligung lag bei rund 45 Prozent. Augenfällig sind der Rösti- und auch der Stadt-Land-Graben: Die Westschweizer Kantone sowie die grossen Städte - auch in der Deutschschweiz - lehnten neue Mietregeln ab. In den ländlich geprägten Kantonen gab es mehrheitlich ein Ja. Linke besiegen Bürgerliche Für die linke Allianz um den Mieterinnen- und Mieterverband ist das Scheitern der Vorlage ein Erfolg. Zum Nein-Lager gehörten auch SP, Grüne, GLP, Gewerkschaften sowie Verbände, Rentnerinnen, Rentner und Studierende. Die Gegnerinnen und Gegner sahen die Vorlage als Angriff auf den Mieterschutz und als «Rauswurf-Vorlage». Vermietende hätten Untervermietungen aus weiteren Gründen als heute ablehnen können. Das Gesetz hätte dazu eine Tür offen gelassen. Davor warnten die Gegnerinnen und Gegner immer wieder und letztlich erfolgreich. Für das bürgerlich dominierte Parlament setzte es dagegen eine Niederlage ab. Es hatte die Änderungen bei der Untermiete ausgearbeitet. Angestossen hatte die strengeren Bestimmungen der ehemalige Zürcher SVP-Nationalrat Hans Egloff, Ex-Präsident des Hauseigentümerverbands. Im Ja-Lager waren SVP, FDP und Mitte-Partei sowie der Gewerbe- und Hauseigentümerverband. Die Befürwortenden argumentierten, dass die heutigen Vorgaben für Untervermietungen häufig nicht eingehalten würden. Es gebe Missbräuche

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