Bei der letzten Seniorenweihnacht gab es Ärger – und zwar noch bevor das Fest begann. Der Transport ans Fest und zurück wurde eingeschränkt. Weniger Teilnehmende hatte der Anlass deshalb nicht. Warum das Postauto dieses Jahr trotzdem wieder alle acht Haltestellen anfährt.
Dank «Überredungskunst»: Die Stadt Brugg bringt die Postauto-Fahrten für die Seniorenweihnacht zurück Bei der letzten Seniorenweihnacht gab es Ärger – und zwar noch bevor das Fest begann. Der Transport ans Fest und zurück wurde eingeschränkt.
Weniger Teilnehmende hatte der Anlass deshalb nicht. Warum das Postauto dieses Jahr trotzdem wieder alle acht Haltestellen anfährt.Als Peter Haudenschild letztes Jahr erfuhr, dass die Stadt Brugg den Transport an die Seniorenweihnacht eingeschränkt hatte, teilte er seinen Ärger mit. Der ehemalige Präsident des Seniorenrats Brugg schrieb, er könne nicht verstehen, warum die Stadt Brugg stillschweigend, ohne weitere Ankündigung und ohne eine vernünftige Alternative den Transport zur Festivität einschränkte. Zur Turnhalle Au – wo das Fest jedes Jahr stattfindet – gab es vergangenes Jahr nur eine Fahroption, vom Pflegezentrum Süssbach nach Lauffohr und zurück. Früher hielt das Postauto an acht Stationen.«Für verschiedene Senioren und Seniorinnen bedeutet dies, dass sie nicht mehr an ihrer geliebten Seniorenweihnacht teilnehmen können», hielt der 77-Jährige damals So weit kam es nicht. Die Koordinationsstelle Alter Region Brugg organisierte zusätzlich einen eigenen Fahrdienst. 240 Seniorinnen und Senioren nahmen am Fest teil, ähnlich viele wie in den vergangenen Jahren.Trotzdem fährt das Postauto dieses Jahr wieder alle acht Haltestellen an. Bettina Dambach von der Stadt Brugg sagt: «Der Wunsch war gross, wieder alle Stationen anzufahren.» Von Seniorinnen und Senioren seien zwar keine Beschwerden eingegangen, Peter Haudenschild sowie die Koordinationsstelle Alter Region Brugg hätten sich aber für das alte Angebot starkgemacht. Auf die Haltestellen verzichtete die Stadt letztes Jahr, weil die Voegtlin-Meyer AG das Angebot eingestampft hatte. Dambach erklärt: «Voegtlin-Meyer wollte die Fahrten unter der Woche nicht mehr anbieten, weil es schwierig war, diese mit dem regulären Busbetrieb, für den sie zuständig ist, zu koordinieren.» Damit es dieses Jahr doch klappt, hätten die Organisatoren flexibel sein müssen: «Nun haben wir die Seniorenweihnacht eine halbe Stunde vorverschoben.»Finanziert werden die Fahrten vom Stadtrat Brugg, der reformierten Kirchenpflege Brugg sowie vom katholischen Pfarramt Brugg. Sie organisieren den jährlichen Anlass. Letztes Jahr kosteten die zwei Postautos ab Pflegezentrum Süssbach rund 1690 Franken. Die einzige Alternative wäre gewesen, ein Car-Unternehmen zu engagieren, sagt Dambach. Da dies aber fast doppelt so teuer gewesen wäre, beschlossen die Organisatoren, darauf zu verzichten. Bis 2022 hatte die Voegtlin-Meyer AG für vier Postautos ab Schinznach-Bad, Umiken, Bodenacker und Pflegezentrum Süssbach rund 1100 Franken verlangt. Dieser Preis gilt auch dieses Jahr, wie die Stadt Brugg auf Anfrage schreibt. Dambach ist froh, dass es klappt und glücklich über die kulanten Preise der Voegtlin-Meyer AG. Für sie habe sich die grosse Überredungskunst schon jetzt gelohnt, da Seniorinnen und Senioren sich bereits bedanken, dass es mit dem Transport wieder klappt – unter ihnen auch Peter Haudenschild, der sich bereits für das Fest angemeldet hat. Der ehemalige FDP-Einwohnerrat wird allerdings auf die Postauto-Fahrt verzichten und, wie jedes Jahr, mit dem Velo hinfahren.«Es wird keine fremden Richter geben» – oberster Vertreter der Kantone hält flammendes Plädoyer für Verträge mit EU Die Befürworter des EU-Vertragspakets sind auffallend ruhig. Nun erklärt der Präsident der Kantonsregierungen in einer Rede, warum die Schweizer Kantone das Abkommen unbedingt brauchen. Über zwei heikle Punkte spricht Markus Dieth aber nicht.Copyright © Aargauer Zeitung. Alle Rechte vorbehalten. Eine Weiterverarbeitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung zu gewerblichen oder anderen Zwecken ohne vorherige ausdrückliche Erlaubnis von Aargauer Zeitung ist nicht gestattet.
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