Scheitert der Sonntagsverkauf in Schweizer Städten?

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Die Pläne für permanente Sonntagsverkäufe in grossen Schweizer Städten könnten scheitern. Bundesrat Parmelin's Vorschlag zur Liberalisierung stößt sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Teilen des Detailhandels auf Widerstand.

Sonntagsverkäufe in grösseren Städten sind ein umstrittenes Thema. Während Detailhändler und Tourismus vertreter seit langem für eine Liberalisierung an Sonntagen in Tourismus zonen plädieren, stehen Arbeitnehmer und Gewerkschaften dieser Idee skeptisch gegenüber. Bundesrat Guy Parmelin (SVP) hatte im November 2023 einen Kompromissvorschlag vorgelegt, der die Nutzung von Sonntagsverkäufen in grösseren Städten mit einem hohen Anteil ausländischer Touristen ermöglichen sollte.

Doch nun deutet alles darauf hin, dass dieser Vorschlag scheitern könnte.Parmelins Vorschlag sah vor, dass grössere Städte mit einem Anteil von Touristinnen und Touristen aus dem Ausland von mindestens 50 Prozent Tourismuszonen definieren könnten, in denen Läden bewilligungsfrei Personal beschäftigen dürften. Die Einschränkung auf Läden mit einem auf den Tourismus abgestimmten Sortiment sollte verhindern, dass ein innerschweizerischer Einkaufstourismus an Sonntagen in die grossen Städte entsteht. Doch die Gewerkschaften lehnten den Vorschlag ab, da sie höhere Löhne für Sonn-tagsarbeit, eine geregelte Arbeitszeitgestaltung und ein besseres Planungsrecht für die Beschäftigten forderten. Auch Vertreter des Detailhandels kritisierten die Sortimentsbeschränkungen und die Einschränkung auf sieben Städte. Sie argumentierten, dass die Regelung zu Wettbewerbsverzerrungen führen und an die Corona-Beschränkungen erinnern würde. Die Wirtschaftskommissionen des Stände- und Nationalrats haben ihrerseits einer Initiative des Kantons Zürich zugestimmt, die Kantonen die Möglichkeit gibt, zwölf statt bisher vier bewilligungsfreie Sonntagsverkäufe zu ermöglichen. Dies könnte nun den Grundstein für die Ablehnung des Tourismuszonen- Vorschlags von Parmelin legen

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