Nach zwei Hundebissvorfällen in Zürich wurde ein Rottweilerverbot eingeführt. Hundetrainerin Stefanie Ammann lancierte eine Petition gegen das Verbot und sammelt Unterschriften.
Nach zwei Vorfällen im Kanton Zürich , bei denen zwei Kinder durch Hunde bisse von Rottweilern verletzt wurden, führte der Zürcher Regierungsrat das Rottweilerverbot ein. Seit dem 1. Januar ist es verboten, neue Rottweiler anzuschaffen (Erwerb, Zucht und Zuzug). Hunde halterinnen und -halter, die bereits einen Rottweiler besitzen, müssen innert sechs Monaten ein Gesuch für eine Halterbewilligung einreichen und sich einem Test unterziehen. Dieser Entscheid sorgte für viel Kritik .
Hundetrainerin Stefanie Ammann lancierte deshalb direkt nach dem Entscheid des Regierungsrats eine Petition. Fast 13'500 Personen haben die Petition innert zwei Wochen unterschrieben und stimmten zu, dass der Rottweiler nicht auf die Rassentypliste 2 kommen soll. 6000 Unterschriften stammen aus dem Kanton Zürich Stefanie Ammann und die Gruppe Rottweiler Zürich, die aus erfahrenen Hundetrainern und verantwortungsbewussten Hundehalterinnen besteht, übergaben die Unterschriften am Donnerstagmorgen dem Regierungssprecher. «Dieser bedeutende Schritt stellt einen weiteren Meilenstein in unserem Engagement gegen das geplante Rottweilerverbot dar und bekräftigt die breite Ablehnung dieses Vorhabens in der Bevölkerung», teilt die Gruppe, die ebenfalls vom Verbot betroffen ist, in einer Medienmitteilung mit. Die in der Hundeverordnung veröffentlichten Zahlen zu den Bissvorfällen von Rottweilern zeigen einen deutlichen Rückgang, was die Grundlage für ein solches Verbot infrage stellt, heisst es in der Mitteilung. Dass in so kurzer Zeit derart viele Unterschriften zusammen kamen, damit hat Ammann nicht gerechnet. «Wir waren doch überrascht, dass es allein aus dem Kanton Zürich 6000 Unterschriften gab», so Ammann zu 20 Minuten. Die restlichen Unterschriften seien aus der ganzen Schweiz gekommen. «Die Gesellschaft steht hinter den Hundehaltern» «Wir merkten, dass unser Anliegen stark beschäftigt. Man sieht, dass die Gesellschaft hinter den Hundehaltern steht», sagt die Hundetrainerin. Diese starke Rückmeldung sei ein klares Zeichen des Widerstands und der Besorgnis gegenüber der geplanten Massnahme. Neben der Petition hat die Gruppe Rottweiler Zürich ebenfalls noch Beschwerde gegen den Entscheid eingelegt. Wie die nächsten Schritte aussehen, sei noch offen. «Wir warten jetzt zuerst die Antwort des Verwaltungsgerichts und des Regierungsrats ab und machen dann einen Plan mit unserem Anwalt», so Ammann
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