Basler Künstlerinnen und Künstler sind bei der aktuellen Neuhängung der Sammlungsgalerie im Kunstmuseum Basel in das glanzvolle Firmament der Klassischen Moderne aufgestiegen.
Basler Künstlerinnen und Künstler sind bei der aktuellen Neuhängung der Sammlungsgalerie im Kunstmuseum Basel in das glanzvolle Firmament der Klassischen Moderne aufgestiegen.Die ikonische «Brennende Giraffe» von Salvador Dalí hat im Surrealistensaal des Kunstmuseum-Hauptbaus mit der Komposition «Herbsttag» des Basler Künstlers Otto Abt einen neuen Nachbarn.
Natürlich verzichtet das Museum nicht auf die Präsentation seiner «Bluechips», wie sich die für die Klassische Moderne zuständige Kuratorin Eva Reifert ausdrückt. Sie haben nach wie vor ihren würdigen Platz: die weltberühmten Picassos, die einzigartigen Légers, die legendäre «Windsbraut» von Oskar Kokoschka, die Postkartenmotive von Klee, Kandinsky und so weiter. Aber sie wurden zu grossen Teilen neu platziert.
Für eine Überraschung sorgt der «Zirkus-Raum», wie Reifert ihre Inszenierung benennt. Hier trifft das Kunstmuseum-Vorzeigewerk «Arlequin assis» von Picasso auf «Meret à l’oiseau» der Baslerin Irène Zurkinden, die ihre Freundin, die Grande Dame des Surrealismus Meret Oppenheim, in einem Artistinnen-Outfit porträtiert hat. Und dazwischen wirft sich der in Bronze gegossene «Tänzer» des Baslers Carl Burckhardt in Pose.
So kann sich das Basler Museum jetzt nicht nur mit den Bluechips der Weltmoderne auszeichnen, sondern auch mit der exklusiven Präsentation lokaler Kunst, die sich auch für die Besucherinnen und Besucher aus Basel in diesem Rahmen neu entdecken lassen.
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