Opfer von Medi-Versuchen im Thurgau erhalten Entschädigung

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Opfer von Medi-Versuchen im Thurgau erhalten Entschädigung
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Opfer von Medikamentenversuchen in der Thurgauer Psychiatrie Münsterlingen können ab Jahresbeginn eine finanzielle Entschädigung beantragen.

Opfer von Medikamentenversuche n in der Thurgau er Psychiatrie Münsterlingen können ab Jahresbeginn eine finanzielle Entschädigung beantragen.Die Opfer von den Medikamentenversuche n in Thurgau erhalten ab 2025 eine Entschädigung.Ein Betroffener kämpft bis heute mit Folgen - er spricht von einer Genugtuung.Wie das Thurgau er Staatsarchiv nun mitteilte, tritt diese Regelung mit dem Jahreswechsel in Kraft. Ab dem 1.

Da der Psychiater umfangreiche Aktenbestände aus seiner Zeit in der Klinik hinterliess, wird das Staatsarchiv den Anspruch von Betroffenen selbst prüfen. Mit anderen Worten: Betroffene müssen mit der Gesuchseingabe nicht selbst belegen, dass sie Teil der Medikamententests waren.Kuhn führte von den 1950er- bis in die 1980er-Jahre zahlreiche Tests mit Psychopharmaka an Patienten durch, oft ohne deren Einwilligung.

Vor etwa zehn Jahren entdeckte Emmisberger eher zufällig, dass auch er Teil von Roland Kuhns umstrittener Forschungsarbeit war. 1956 als Sohn einer unverheiratetenFür sein Engagement wurde Walter Emmisberger 2013 gemeinsam mit anderen Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen mit dem Prix Courage des «Beobachters» ausgezeichnet. Emmisberger wurde bei der Preisübergabe von seiner Frau Morena Emmisberger vertreten .

Dabei stiess er in der psychiatrischen Klinik Münsterlingen auf seine Patientenakte. Aus dieser erfuhr er, dass ihn seine Pflegeeltern wegen schulischer Schwierigkeiten in die Psychiatrie gebracht hatten. Dort testete Kuhn über mehrere Jahre hinweg verschiedene neue Substanzen an ihm – einige davon gelangten nie auf den Markt.

Emmisberger kämpft laut dem Bericht bis heute mit den Folgen der Medikamentenversuche. Menschenansammlungen meidet er, da sie bei ihm Panikattacken auslösen, unter denen er schon seit Jahren leidet. Für sein Engagement wurde er 2013 gemeinsam mit anderen Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen mit dem

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