Der St.Galler Stadtrat hat auf die Interpellation der FDP und SVP zur neuen Bibliothek am Blumenmarkt geantwortet. Die Antworten werden am Dienstag im Stadtparlament diskutiert.
Kosmetische Korrekturen reichen nicht aus: Interpellation zur neuen Bibliothek am Blumenmarkt kommt ins St.Galler Stadtparlament . Eine moderne Bibliothek für alle in der Kantonshauptstadt, ja. Nur nicht so. Der St.Galler Stadtrat hat kritische Fragen der FDP und SVP zur geplanten Public Library am Blumenmarkt beantwortet. Das Geschäft ist für Dienstag traktandiert.
Wenn das Stadtparlament am Dienstag Jacqueline Gasser-Beck als neue Ratspräsidentin vereidigt hat, wird die Sitzung weniger feierlich weitergehen als zuvor. Unter anderem steht die Antwort des Stadtrats auf die Interpellation zur Kantons- und Stadtbibliothek auf der Traktandenliste. FDP und SVP stellten in dem Vorstoss auch kritische Fragen zum Grossprojekt. Der Stadtrat hat sie auf vier Seiten beantwortet.Heute sind die Kantons- und Stadtbibliotheken auf vier Standorte verteilt. Die neue Bibliothek ist am Blumenmarkt vorgesehen. Was den Standort und das Siegerprojekt auszeichne, wollten die beiden Parteien wissen. Der Standort überzeuge durch «die zentrale Lage mit bester verkehrlicher Anbindung», schreibt der Stadtrat. Er liege mittig zwischen dem Areal Platztor, wo die Universität St.Gallen erweitert werden soll, und dem Bahnhofareal mit der Fachhochschule St.Gallen OST. Das Projekt Doppeldecker habe den Architekturwettbewerb vor allem gewonnen, weil es den städtebaulichen Kontext sorgfältig berücksichtige und das bestehende Union-Gebäude einbeziehe. «Der Stadtrat ist sowohl vom Standort Blumenmarkt als auch vom Siegerprojekt überzeugt.» Die Standortwahl würde in den überarbeiteten Vorlagen an die Parlamente ausführlicher erläutert werden.Auch nach dem Nutzen für die Bevölkerung des Kantons und der Stadt als Standortgemeinde erkundigen sich FDP und SVP. Als sogenannte Public Library solle die neue Bibliothek lebenslanges Lernen ermöglichen und allen Alters- und Interessengruppen offenstehen, schreibt der Stadtra
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