Mittenkrise: Keine Frau für den Bundesrat?

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Mittenkrise: Keine Frau für den Bundesrat?
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Die Mitte sucht händeringend nach Kandidaten für den Bundesrat, nachdem mehrere Frauen ihre Kandidatur zurückgezogen haben. Wird die Mitte gezwungen, einen Einervorschlag anzubieten?

Die Mitte erlebt eine Reihe von Rückschlägen bei der Suche nach Kandidaten für den Bundesrat . Viola Amherds Rücktritt im Januar löste eine Suche nach einer Nachfolgerin aus. Die Mitte - Frauen -Sektion forderte, dass auf dem Kandidaten ticket nicht nur Männer stehen sollten. Doch Ständerätin Isabelle Chassot, Heidi Z'graggen und mehrere Regierungsrätinnen erklärten ihr Desinteresse. Nun ist auch Andrea Gmür-Schönenberger nicht mehr im Rennen.

Die beiden verbleibenden Kandidaten der Mitte sind Nationalrätin Nicole Barandun und Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Drei Männer haben ihre Karten noch nicht auf den Tisch gelegt: Christophe Darbellay, Martin Pfister und Markus Ritter. Es ist jedoch unklar, ob eine Frau ins Rennen steigt. Die Mitte muss dem Bundesparlament möglicherweise ein Einerticket unterbreiten. In anderen Fraktionen wird bereits diskutiert, wie man auf einen solchen Vorschlag reagieren soll. SP-Nationalrat Roger Nordmann sagt, dass eine Einerkandidatur für die SP inakzeptabel sei. Dann käme für sie sogar ein Bundesratsmitglied der Grünliberalen infrage. Nordmann drückt seine Vorbehalte gegen den Mitte-Kandidaten Markus Ritter aus. Der Name der grünliberalen Ständerätin Tiana Angelina Moser wurde in der SP bereits genannt. Die Grünen erwarten von der Mitte, dass sie sich an die stille Abmachung hält und mehrere Personen auf das Ticket setzt, darunter auch eine Frau. Auch in der grünen Fraktion gibt es Stimmen, die befürchten, dass ein Einervorschlag der Mitte die Wahl eines wilden Kandidaten begünstigen könnte. FDP-Fraktionschef Damien Cottier fordert von der Mitte, dass sie eine Auswahl an Kandidierenden stellt, wie das die Bundesratsparteien seit einiger Zeit bei Bundesratswahlen praktizieren.

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