Im Zürcher Kunsthaus ist die KI-Installation «Glacier Dreams» des türkisch-amerikanischen Künstlers Refik Anadol zu sehen. Das aufwendig gestaltete Werk soll die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Gletscher darstellen. Kritiker sind sich uneins, ob es sich um eine tiefgründige Kunst oder einen banalen Bildschirmschoner handelt.
Im Erweiterungsbau des Zürcher Kunst hauses, gestaltet von David Chipperfield, ragt auf der ersten Etage ein schwarzer Metallkasten, der an eine Mischung aus Eiserner Jungfrau und Alphütte erinnert. Dieses Werk, genannt « Glacier Dreams », ist eine KI- Kunst installation des türkisch-amerikanischen Künstlers Refik Anadol und soll die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Gletscher darstellen.
Um das Erlebnis zu intensivieren, werden Besuchern Filzlatschen über die Straßenschuhe gestülpt und auf «Stroboskop-Effekte» hingewiesen. Refik Anadol gilt als einer der einflussreichsten KI-Künstler unserer Zeit. Er arbeitet mit Big Data und Algorithmen, um «träumende» oder «halluzinierende» Maschinen zu erschaffen, die die Natur nachträumen. Anadols Werke sind immersive Installationen, die Millionen kosten und in den renommiertesten Museen der Welt ausgestellt werden. «Glacier Dreams» ist dank einer Spende der Bank Leu im Kunsthaus Zürich zu sehen. Im Inneren des Kasten erwartet die Besucher ein synthetisch erzeugtes Soundscape von Gletschergeräuschen und ein Lichtshow, die an die Farbwelten der Natur erinnert. Einige Kritiker bezeichnen Anadols Werke als «banalen Bildschirmschoner», andere hingegen als tiefgründige und eindringliche Kunst, die die Besucher zum Nachdenken anregt
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