Der US-Präsident hat die Massenabschiebung geschätzte elf Millionen Einwanderer ohne Papiere im ganzen Land angekündigt. Viele von ihnen arbeiten im Baugewerbe, das dringend Arbeitskräfte benötigt. Branchenverbände befürchten weitreichende Folgen für das Baugewerbe durch das harte Vorgehen gegen Einwanderer.
15.02.2025 18:00Täglich werden in den USA mehr als 1000 Migranten festgenommen, die abgeschoben werden sollen. Der Präsident hat die Massenabschiebung der geschätzt elf Millionen Einwanderer ohne Papiere im ganzen Land angekündigt. Viele von ihnen arbeiten auf dem Bau. Dort werden sie dringend benötigt.
Zuletzt waren dort fast eine viertel Million Stellen unbesetzt. Einer Prognose des Branchenverbands Associated Builders and Contractors zufolge müssen allein in diesem Jahr 439'000 und im nächsten Jahr sogar eine halbe Million neue Arbeitskräfte eingestellt werden, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.
Bauunternehmerverbände sind besorgt, dass das harte Vorgehen gegen Einwanderer noch jahrelang nachhallen könnten. «Die Bauindustrie ist eine hispanische Branche», sagt Jose Sueiro, Chef derD.C. Hispanic Contractors Association, der rund 350 Mitgliedsunternehmen angehören. Mehr als 50 Prozent der Arbeiter seien Latinos, die Mehrheit der kleinen Bauunternehmen gehöre sogenannten Hispanics.
2023, dem aktuellsten Jahr, für das Daten vollständig zur Verfügung stehen, erreichte der Anteil der eingewanderten Arbeitskräfte im Bausektor ein Rekordhoch. Sie stellen mehr als jeden vierten Beschäftigten, so die National Association of Home Builders . In einigen US-Bundesstaaten liegt der Anteil noch viel höher. In Kalifornien und in New Jersey etwa beträgt er bis zu 40 Prozent.
«Im Bausektor fehlen Hunderttausende Arbeitskräfte», sagt NAHB-Chef Jim Tobin, dessen Verband 140'000 Mitglieder vertritt. NAHB ermutigt seine Mitglieder, nur legale Arbeitskräfte zu beschäftigen. Dennoch können breit angelegte Razzien gegen Einwanderer Folgen für das Baugewerbe haben.
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