In einem Umzug durch die Altstadt von Solothurn haben Bauern am Freitagabend auf die Herausforderungen und die tiefen Produzentenpreise aufmerksam gemacht. Mit Kuhglocken und Treicheln wollten sie «den Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zaubern», wie sie mitteilten.
Akuter Handlungsbedarf in der Schweiz besteht gemäss dem Team von «Landwirtschaft verzaubert» bei den tiefen Produzentenpreisen.Das Organisationsteam von «Landwirtschaft verzaubert» wollte nach eigenen Angaben einen Anlass durchführen, der sympathisch und friedlich abläuft. Der Dialog mit der Bevölkerung soll so gefördert werden.
Es hätten sich mehr Leute beteiligt, als angemeldet gewesen waren. Die Geräuschkulisse habe an einen Alpaufzug erinnert und mehrere Passanten hätten spontan applaudiert. Die Stimmung bezeichnete Dietschi als durchwegs friedlich. Der Anlass sollte nicht die Leute vergraulen, sondern auf die schwierige Lage der Landwirtschaft aufmerksam machen, wie der FDP-Kantonsrat der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte.
Man wolle Demonstrationen wie in anderen Ländern, die zu Konfrontationen und Blockaden führten, unbedingt vermeiden. So sei die Idee mit einem Kuhglocken- und Treicheln-Umzug entstanden.
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